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DVD des Monats
Scream 4


Vor fünfzehn Jahren belebten Regisseur Wes Craven, Schauspielerin Neve Campbell und der Ghostface Killer mit „Scream – Schrei!“ das Slasher-Genre wieder. Seitdem sind unzählige amerikanische Teenager kassenträchtig über die Klinge gesprungen. Wozu einen vierten Teil? Die Antwort ist bestechend einfach: „Neues Spiel. Neue Regeln.“
Das schwarze Gewand samt schreiend-weißer Maske, die Telefonanrufe, das viele Blut und das nerdige Wissen um Horrorfilme – Sidney Prescott (Neve Campbell) hat ein Buch über ihre leidvolle Vergangenheit geschrieben. Ihre Promo-Lesereise führt sie auch durch Woodsboro, den Ort, in dem alles begann. Kaum ist sie dort eingetroffen, ereignen sich bereits die ersten Morde. Den Besuch des neuen Schlitzers im Haus ihrer Tante übersteht Sidney nur knapp. Sie, ihre alten Weggefährten Sheriff Dewey (David Arquette) und Journalistin Gale (Courteney Cox), und die nächste Teenie-Generation (u.a. Emma Roberts & Hayden Panettierre) von Woodsboro müssen sich dem maskierten Küchenmesser stellen. „Scream 4“ setzt die Serie würdig fort. Es wird viel gerannt, gekreischt und gestochen, gerade die Eröffnung und das Finale sind in diesem Sinne sehr unterhaltsam. Der Film dämpft seine, vor elf Jahren in Teil drei etwas übertriebene, Selbst- und Genrereflektion, bleibt aber ein schöner Kommentar zum Reboot-Wahn der letzten Zeit. DVD und Blu-ray sind mit reichlich Bonusmaterial versehen, u.a. Alternativen zu Anfang und Ende, entfallenen Szenen, einer Featurette zur Scream-Story, sowie Audiokommentaren und Interviews.

Text: Christian Stein


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