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Bild: Best of the Rest

Best of the Rest


Wie immer widmen wir uns auch beim letzten Mal an dieser Stelle vor allem solchen Filmen, die man nicht schon im Kino sehen konnte. Den Anfang macht allerdings eine amerikanische TV-Serie, die – mal wieder – von einer Qualität ist, nach der man sich hierzulande vergeblich sehnt: „The Walking Dead – Die komplette erste Staffel“ (WVG Medien) handelt, wie man schon am Titel erkennt, von Zombies, die längst in der Mehrheit sind, und den wenigen Menschen, die zwischen ihnen zu überleben versuchen. So packend und clever wie in dieser Comic-Adaption sieht man spannenden Horror und postapokalyptisches Drama selten vereint.
Für Nervenkitzel sorgt auch „Good Neighbours“ (Ascot Elite), in dem in einem Mietshaus die Angst vor einem Serienkiller umgeht. Interessant an dem Thriller ist nicht zuletzt die Besetzung, zu der einige von Kanadas sehenswertesten Jungstars (vom ungewohnt ernsten Jay Baruchel bis hin zu Xavier Dolan) gehören. Noch viel prominenter ist allerdings das Ensemble des soliden Polizei-Thrillers „Son of No One“ (StudioCanal), in dem Channing Tatum unterstützt wird von Al Pacino, Juliette Binoche, Ray Liotta und Katie Holmes. Um Cops dreht sich derweil auch alles in „Blitz“ (Universum), einem Actionkrimi mit dem gewohnt stoisch zupackenden Jason Statham (gerade mit „Killer Elite“ im Kino), der hier als harter Macho-Knochen einen Mörder jagt.
Ähnlich erwartbar ist auch „happythankyoumoreplease“ (dtp) gestrickt. Die Komödie um New Yorker Tagträumer (u.a. Malin Akerman) und die Liebe ist durchaus nett – aber folgt irgendwie auch allzu typisch vergleichbaren Indie-Vorbildern. Sehr viel interessanter sind da solche Filme, die den Spagat zwischen verschiedenen Genres wagen. So wie „Kaboom“ (Senator/Universum), Gregg Arakis frech-intelligentem Potpourri aus drogenseliger College-Komödie, unheilvoller Fantasy und polysexuellem Erotikstreifen. Sehr witzig und vor allem sehr sexy! Auch „Alles muss raus“ (Ascot Elite) überzeugt. Und das nicht obwohl, sondern gerade weil Will Ferrell als Neu-Arbeitsloser nicht annähernd so sehr auf Schenkelklopfer aus ist wie sonst.


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