- Text: Cornelis Hähnel
-
Wir sind was wir sind
Als der Vater plötzlich stirbt, muss Alfredo ab sofort seine Familie durchfüttern. Nur gestaltet sich die Nahrungsversorgung etwas komplizierter, denn alle vier sind Kannibalen.
Regisseur Jorge Michel Grau schreibt in seinem Debüt den Horrorfilm mit Autorenhandschrift. Alles ist etwas realistischer, ruhiger, unblutiger – aber auch weniger spannend. Ein etwas zu ambitioniertes Sozialdrama, dem mit aufdringlicher Symbolik und etwas zu wenig Tiefgang der Brückenschlag zwischen den Genres nicht recht überzeugend gelingt. Dazu gibt’s einen Kurzfilm, ein Making-of und den Trailer.
ANZEIGE
