- Text: Patrick Heidmann
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kroko
Im Berliner Stadtteil Wedding wird Kroko (Franziska Jünger) zum abgebrühten, schnoddrigen Teenager. Als sie nach einem Unfall zum Sozialdienst in einer Behinderten-WG verurteilt wird, könnte der Kontrast nicht größer sein.
Doch spurlos geht die Zeit nicht an ihr vorbei. Sylke Enders Film gehört zu den Überraschungen des Kino-Jahres - wunderbar komisch und weit entfernt von Sozialkitsch, aber doch mit sehr genauem Blick für soziale Milieus. Und Schauspieldebütantin Franziska Jünger ist schlicht beeindruckend. Schade nur, dass außer einem Interview mit der Regisseurin und ein paar Pressestimmen keine nennenswerten Specials auf der DVD zu finden sind.
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