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Bild: Männerherzen Florian David im Interview
  • Text: Patrick Heidmann
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Männerherzen Florian David im Interview
Auf der Überholspur: Florian David Fitz


Ein unbeschriebenes Blatt ist Florian David Fitz keineswegs, immerhin steht er schon seit neun Jahren für diverse TV-Produktionen und Filme wie „Mädchen Mädchen 2“ oder „3º kälter“ vor der Kamera. Sogar mit dem Grimme-Preis wurde er bereits ausgezeichnet, für die Fernsehkomödie „Meine verrückte türkische Hochzeit“. Doch in diesem Jahr gibt der Münchener richtig Gas: die amüsante Serie „Doctor’s Diary“, deren zweite Staffel soeben auf DVD erschienen ist, entpuppt sich als Publikumshit – und in „Männerherzen“ spielt er seine erste Kino-Hauptrolle.

Florian, „Männerherzen“ ist Deine erste große Kinohauptrolle. Fühlt man da eine andere Verantwortung?


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Ja, finde ich schon. Den Druck fühle ich aber eher im Vorfeld. Bei der Arbeit versuche ich das zu vergessen. Bringt mich ja nicht weiter. Im Gegenteil: ich funktioniere nicht so gut unter Druck.

Bist Du ähnlich gut organisiert wie Niklas, also ein echter Planer? Oder ist Dir ein anderer der Kerle in „Männerherzen“ persönlich näher?
Privat bin ich zwischen Projekten immer eine Zeit lang planlos, um auch mal wieder runter zu kommen. Stelle aber immer wieder fest, dass ich mich wohler fühle, wenn mein Leben einen Rhythmus hat.

Kennst Du das eigentlich aus Deinem eigenen Leben: dass sich irgendwelche Träume oder Lebenspläne als die falschen herausstellen und man alles über den Haufen werfen muss?
Ich stelle manchmal fest, dass ich bestimmte Träume geträumt habe, die eigentlich anderen Menschen gehören, die großen Einfluss auf mein Leben haben. Der ein oder andere hat sich ausgeträumt und es tut mir kein bisschen leid. Manchmal sortiert sich das Leben von selbst.

Du hast mal in einem Interview gesagt, Du würdest Frauen nicht wirklich verstehen. Warum eigentlich? Und schlagen Männerherzen wirklich so anders als Frauenherzen?
Na ja, da ging es nur um die unterschiedliche Art der Geschlechter, zu kommunizieren. Männern - zumindest wollen wir das glauben - geht es eher um Information, um einer Lösung näher zu kommen, während bei Frauen oft die Kommunikation selbst im Vordergrund steht. Die Lösung ist nicht so wichtig wie die Tatsache, dass man darüber gesprochen hat. (lacht)

In „Männerherzen“ spielt auch Berlin eine große Rolle. Wie stehst Du als Münchener eigentlich zur Hauptstadt?
Ich liebe Berlin. Im Sommer zumindest. (lacht)

Sowohl „Männerherzen“ als auch „Doctor’s Diary“ spielen mit der Mischung aus Humor und Romantik. Was von beidem spielt in Deinem Leben eine größere Rolle?
Definitiv Humor! Scheiß auf Romantik. Nichts geht mehr in die Hose, als einen Abend ganz romantisch gestalten zu wollen. Keine Anzahl von Kerzen am Badewannenrand macht einen Moment auf Biegen und Brechen besonders, weil ich mir das gerade wünsche. Romantische Momente sind doch im Rückblick immer Geschenke des Zufalls, oder?


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