- Text: Patrick Heidmann
- Erscheinungsdatum: ..25.
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Bewertung:
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Shutter Island
Zum vierten Mal in Folge setzt Martin Scorsese auf Leonardo DiCaprio: in „Shutter Island“ schickt er ihn 1954 als US-Marshal Teddy Daniels auf eine Insel vor Boston, wo der Kriegsveteran mitsamt Partner (Mark Ruffalo) das Verschwinden einer Patientin aus einer abgeschotteten Anstalt für psychisch kranke Straftäter aufklären soll. Für den auf dem gleichnamigen Roman von Dennis Lehane basierenden, perfekt besetzten Genre-Ausflug ließ die Regielegende sich von zweitklassigen Horrorfilmen der Vierziger und Fünfzigerjahre inspirieren, weswegen es hier wimmelt von zwielichtigen Psychiatern (Ben Kingsley & Max von Sydow), grimmigen Aufsehern und an Zombies gemahnenden Insassen. Je weiter Teddy dabei, getrieben von den eigenen Dämonen, in diese Welt des Wahnsinns eindringt, desto mehr verdichtet sich der Film zur gewittrig-düsteren Irrenhaus-Odyssee. Gleichzeitig aber geht es auch hier um das Thema Gewalt und seine Folgen, womit sich auch dieser faszinierend komplexe Grusel-Abstecher bestens in Scorseses Werk einfügt
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