- Text: Kathleen Prüstel
- Erscheinungsdatum: ..26.08.2010
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Bewertung:
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Enter the Void
Der junge Drogendealer Oscar (Nathaniel Brown) geistert durch sein Tokioer Apartment, er ist gerade auf dem Trip, gleich wird er sich in den Nachtclub „The Void“ begeben. Währenddessen ist seine Schwester Linda (Paz de la Huerta) mit einem Freier beschäftigt, nicht ahnend, dass ihr Bruder in tödlicher Gefahr schwebt.
In „Enter the Void“ erzählt Skandal-Regisseur Gaspar Noé die Geschichte zweier Geschwister, die nach langer Zeit der Trennung wieder zusammenfinden und sich in der Drogenszene Tokios in einer Welt jenseits der Realität verlieren. Noés authentisch verfasstes Melodram ist herausragend besetzt und gleicht mit seiner surrealen Farbgebung einem halluzinativen Trip, in dem die Grenzen zwischen Diesseits und Jenseits, realer und animierter Kulisse verschwimmen. Auf Grund seiner pornografisch anmutenden Sexszenen ist der Film, der mit dem Sound von Daft Punk-Musiker Thomas Bangalter eine mehr als stimmige Symbiose eingeht, manchmal schwer erträglich – er führt tief in die Hölle hinab.
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City Light Thief, Love A
18.02.2012
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