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Filmplakat für Step Up 3D

Platz 1: Step Up 3D

Luke ist Leitfigur der Crew House of Pirates, die jungen Streetdancern als Ersatzfamilie dient. Neu in der Truppe sind Jungstudent Moose und Tanzgöttin Natalie, in die sich Luke verliebt. Die Probleme für die Pirates sind aber die alten. Es fehlt das Geld für die Hypothek von Lukes Lagerhaus, aber nicht an Rivalen im wichtigsten Wettbewerb für Streetdancer. Am gefährlichsten ist das House of Samurai, dessen Leader nicht nur das Preisgeld von 100.000 Dollar gewinnen, sondern Luke aus persönlichen Gründen ruinieren will. Schlichter Plot und Charaktere, die nur äußerlich eine gute Figur machen, können auch dem dritten Teil des populären "Step Up"-Franchise nichts anhaben. Denn erneut reißen junge Bewegungsakrobaten den Film an sich, der sich auffällig von anderen Tanzfilmen unterscheidet. John Chu, der bereits "Step Up To The Streets" inszenierte, sabotiert seine spektakulären Tanzsequenzen nicht durch hektische Schnitte, lässt die Tänzer Tempo und Dynamik entwickeln und setzt auch die 3D-Technologie recht überzeugend ein.

Regie:
Jon M. Chu
Schauspieler:
Rick Malambri, Adam Sevani, Sharni Vinson
Genre:
Drama/ Musical
Filmstart:
26.08.2010



Filmplakat für The Expendables

Platz 2: The Expendables

The Expendables nennt sich ein Trupp bestens ausgebildeter Söldner, der von dem mit allen Wassern gewaschenen Barney Ross befehligt wird. Von dem undurchsichtigen Church, der den Mord an seinem Sohn rächen lassen will, erhalten sie den Auftrag, den Diktator Garza in seiner Bananenrepublik zu töten und den alten, demokratisch gewählten Präsidenten wieder zu installieren. Schnell stellen Ross und Co. fest, dass Garza zum einen von der CIA gedeckt wird, ihr Auftraggeber zum anderen mit falschen Karten spielt. Und dann heftet sich mit dem durchgeknallten Gunnar Jenssen auch noch ein unehrenhaft aus der Gruppe ausgeschiedener Killer an die Fersen der Expendables. Die Renaissance des Sylvester Stallone hält an. Nach den erfolgreichen Fortsetzungen "Rocky Balboa" und "John Rambo" lässt die Actionikone nach eigenem Drehbuch den Actionfilm der Achtzigerjahre wieder aufleben, mit einem Mercenary-Movie, das nach dem Muster von "The Wild Bunch" gestrickt ist, Underdogs und Außenseiter feiert und mit einer Besetzungsliste aufwartet, die Genrefans ins Schwärmen bringt: Neben Stallone selbst sind einschlägige Publikumslieblinge wie Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren und Mickey Rourke vor der Kamera versammelt. Arnold Schwarzenegger schaut auf ein Cameo vorbei und erteilt dem Projekt, das vor dem Altar von "Die City Cobra" und "Phantom-Kommando" betet, seinen Segen.

Regie:
Sylvester Stallone
Schauspieler:
Sylvester Stallone, Jason Statham, Jet Li
Genre:
Action
Filmstart:
26.08.2010



Filmplakat für Die Legende von Aang

Platz 3: Die Legende von Aang

In einer Welt, in der die Kontrolle über die Elemente nur wenigen Auserwählten möglich ist, führt der Fürst des Feuers Krieg gegen die friedlichen Nationen des Wassers, der Luft und der Erde. Bis der junge Aang, der das Potenzial hat, alle Elemente zu beherrschen, nach 100-jähriger Abwesenheit zurückkehrt und den Kräften des Feuers Einhalt gebietet. Mit seinen Freunden Katara und Sokka bringt er die Hoffnung in eine spirituelle Welt zurück, die sich gegen die Diktatur der Feuernation kämpferisch zu wehren beginnt. Der neue Film M. Night Shyamalans basiert erstmals nicht auf einem Originalstoff, sondern ist eine Adaption der Zeichentrickserie "Avatar - Der Herr der Elemente". "Die Legende von Aang" ist der Auftakt einer geplanten Fantasy-Trilogie, der mehr mit seiner Optik als mit seiner recht einfach gehaltenen Geschichte und seinen skizzenhaft bleibenden Figuren beeindruckt. Hier, in epischen Tableaus und Fightszenen, zaubern die Digitalanimateure, während die nachträgliche 3D-Konvertierung nicht wirklich magisch wirkt. Quelle: Blickpunkt:Film

Regie:
M. Night Shyamalan
Schauspieler:
Noah Ringer, Dev Patel, Nicola Peltz
Genre:
Fantasy
Filmstart:
19.08.2010



Filmplakat für Inception

Platz 4: Inception

Cobb ist der Anführer einer technologisch bestens ausgerüsteten Bande von Dieben, die einen Weg gefunden hat, Träume in den Köpfen von Menschen zu platzieren und zu steuern, indem man sich selbst in ihnen manifestiert. Auf diesem Weg soll der aufstrebende Manager Fischer im Auftrag des Yakuza-Boss Saito dazu bewegt werden, seine künftige Firma aufzusplitten. Gerade als Cobbs höchste Konzentration gefordert ist und sein und das Leben seiner Teammitglieder auf dem Spiel steht, schleicht sich Cobbs Frau in seine Gedankenwelt ein. Zunächst von Christopher Nolan als Intermezzo zwischen "Dark Knight" und einem dritten "Batman"-Film ersonnen, wie er es davor bereits mit "Prestige" gemacht hatte, entpuppt sich der virtuos verschachtelte und visuell visionäre Science-Fiction-Actionthriller als das vielleicht inhaltlich wie technisch ambitionierteste Projekt in der Karriere des Briten. Ein Stoff mit Blockbuster-Aufwand, Megabudget (die Rede ist von 150 Mio. Dollar) und Staraufgebot (DiCaprio, Cotillard, Page), das nicht nur auf Spektakel im Stil von "Matrix" setzt, sondern auch Futter für graue Zellen im Genregewand (à la "Memento") bietet.

Regie:
Christopher Nolan
Schauspieler:
Leonardo DiCaprio, Joseph Gordon-Levitt, Ellen Page
Genre:
Action/ Science Fiction
Filmstart:
29.07.2010



Filmplakat für Salt

Platz 5: Salt

Evelyn Salt genießt bei der CIA den Ruf, eine der besten Agentinnen des Geheimdienstes zu sein. Loyalität und Patriotismus stehen bei ihr an erster Stelle. Niemand würde ihre Integrität infrage stellen. Bis ein Überläufer sie beschuldigt, eine russische Spionin zu sein. Salt setzt sich ab. Während sie ihre ganzen Fähigkeiten einsetzt, um ihre Verfolger zu täuschen und abzuschütteln, müht sie sich darum, ihre Unschuld zu beweisen. Damit bewirkt sie aber nur das Gegenteil. Offenbar gibt es ein Geheimnis, von dem keiner erfahren soll. Nach "Mr. & Mrs. Smith" und "Wanted" nutzt Angelina Jolie ihr ikonisches Charisma erneut, um in einem Agententhriller zu glänzen, der ursprünglich Tom Cruise auf den Leib geschrieben worden war. Unter der Führung des versierten Genrespezialisten Phillip Noyce ("Das Kartell"), der nach vierjähriger Pause auf den Regiesessel zurückkehrt, ist das raffinierte Rätselspiel aus der Feder von Kurt Wimmer und Brian Helgeland aber deutlich realistischer angelegt: Look & Feel des mit Liev Schreiber und Chiwetel Ejiofor auch in den Nebenrollen hochkarätig besetzten Films erinnern an die Jack-Ryan-Filme von Noyce, ohne dass die modernsten Errungenschaften der Tricktechnik zu kurz kämen. Quelle: Blickpunkt:Film

Regie:
Phillip Noyce
Schauspieler:
Angelina Jolie, Liev Schreiber, Chiwetel Ejiofor
Genre:
Thriller/ Action
Filmstart:
19.08.2010



Filmplakat für Kindsköpfe

Platz 6: Kindsköpfe

An der Highschool waren Lenny, Eric, Kurt, Marcus und Rob unzertrennlich, beste Freunde, vereint durch ihre Begeisterung für Basketball. Jahre später treffen sie einander wieder, um Abschied von ihrem einstigen Trainer zu nehmen und ihm die letzte Ehre zu erweisen. Anschließend verbringen sie das Feiertagswochenende um den 4. Juli in einem traumhaften Haus am See. Frauen und Kinder sind mit dabei. Und die Erkenntnis, dass nicht jeder aus dem Leben gemacht hat, was er hätte machen können. Die Prämisse mag an Lawrence Kasdans "Der große Frust" erinnern, aber tatsächlich ist "Kindsköpfe" eine Komödie, wie man sie sich von Adam Sandler erwarten würde: ein wenig albern, politisch unkorrekt, etwas melancholisch und immer wieder starker Tobak. Unterstützt von namhaften Kumpels wie Kevin James, Chris Rock, David Spade und Rob Schneider, gibt Sandler dem Affen Zucker, wo er nur kann. Das Ergebnis ist etwas undiszipliniert, als hätte man das Drehbuch irgendwann über Bord geworfen, aber auch warmherzig und sympathisch. Quelle: Blickpunkt:Film

Regie:
Dennis Dugan
Schauspieler:
Adam Sandler, Kevin James, Chris Rock
Genre:
Komödie
Filmstart:
05.08.2010



Filmplakat für Das A-Team

Platz 7: Das A-Team

Die Spezialeinheit von Colonel John "Hannibal" Smith steht im Irakkrieg loyal ihren Mann. Als die vier Männer ausgebootet werden, indem man ihnen den Diebstahl von Falschgeldplatten anlastet, wandern sie in den Knast. Dort verweilen sie nicht lang: Kraft ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten gelingt Hannibal und Co. der Ausbruch. Der Colonel, der attraktive Templeton "Faceman" Peck, der etwas durchgeknallte Technikspezialist "Howling Mad" Murdock und das lammfromme Muskelpaket Baracus tauchen unter und arbeiten fiebrig daran, den Schuldigen ausfindig zu machen, der sie in den Untergrund zwang. Von 1983 bis 1987 schrieb das "A-Team" (George Peppard, Dirk Benedict, Dwight Schultz und Mr. T) in 97 Episoden/fünf Staffeln Fernsehgeschichte. Unter der Regie von Actionspezialist Joe Carnahan ("Smokin' Aces") meldet sich der gewiefte Söldnertrupp erstmals zum Dienst auf der großen Leinwand, in einem mit Stunts, Tricks und coolen Sprüchen gespickten Abenteuer, das die Vorlage mit den Möglichkeiten des aktuellen Kinos ordentlich aufmotzt. Mit der kongenialen Besetzung von Liam Neeson, "Hangover"-Star Bradley Cooper, "District 9"-Entdeckung Sharlto Copley und Martial-Arts-Star Quinton "Rampage" Jackson in den ikonischen Rollen (sowie Jessica Biel) ist ein Schritt in Richtung Erfolg gemacht. Quelle: Blickpunkt:Film

Regie:
Joe Carnahan
Schauspieler:
Liam Neeson, Bradley Cooper, Jessica Biel
Genre:
Action/ Komödie
Filmstart:
12.08.2010



Filmplakat für Briefe an Julia

Platz 8: Briefe an Julia

Die Britin Claire verbrachte vor 50 Jahren ihre Ferien in Italien und hinterlegte wie viele andere verliebte junge Touristinnen vor und nach ihr einen Brief an die Heldin aus Shakespeares berühmtem Stück, Julia, in Verona. Die junge Sophie findet Claires Brief, als sie ihren Verlobten auf einer Geschäftsreise begleitet. Sie ist fasziniert von dem Brief, beantwortet ihn und hofft, die alte Dame dazu zu bewegen, ihre Jugendliebe von damals zu suchen. Claire kommt tatsächlich nach Italien - zusammen mit ihrem Enkel. Bezaubernde, leichte Romantikkomödie nach bewährtem Schema, das insbesondere auf der optischen Ebene reüssiert, mit Amanda Seyfried ("Mamma Mia", "Chloe") als süß-sympathischer Heldin und der wunderbaren Postkartenkulissen Italiens. Leinwandlegende Vanessa Redgrave veredelt die doppelte vorhersehbare Romanze, in der auch die junge Frau schließlich zum richtigen Mann findet. Unterlegt wird die entspannt unterhaltsame Männersuche mit italienischen Popsongs. Quelle: Blickpunkt:Film

Regie:
Gary Winick
Schauspieler:
Amanda Seyfried, Vanessa Redgrave, Gael García Bernal
Genre:
Drama
Filmstart:
19.08.2010



Filmplakat für Der kleine Nick

Platz 9: Der kleine Nick

Als einer von seinen Klassenkameraden erzählt, dass sich daheim alles nur noch um das Neugeborene dreht und er bald nicht mehr zum Unterricht erscheint, glauben alle, ihr Kumpel sei von seinen Eltern im Wald ausgesetzt worden. Der kleine Nick ist ganz besonders aufgeschreckt, denn in einem Gespräch seiner Eltern hat er gehört, dass seine Mama schwanger ist. Um dem Schicksal, im Wald ausgesetzt zu werden, zu entgehen, will er sich als perfektes Kind bewähren. Gemeinsam mit seinen Freunden bringt er die Wohnung auf Vordermann und will sogar einen Gangster anheuern, der den zukünftigen kleinen Rivalen entführen soll. Warmherzige Realverfilmung von Jean-Jacques Sempés und René Goscinnys illustrierten Lausbubengeschichtenklassiker, der kürzlich 50. Jubiläum feierte und auch heute noch Bestseller ist. Der in kräftigen und lebensfrohen Farben und in stilisierter Ausstattung im 1950er Jahre Stil gehaltene nostalgische Blick auf eine heile Welt wird durch Ironie gebrochen. Der von Maxime Warmherzige Realverfilmung von Jean-Jacques Sempés und René Goscinnys illustriertem Lausbubengeschichtenklassiker, der kürzlich 50. Jubiläum feierte und auch heute noch Bestseller ist. Der in kräftigen und lebensfrohen Farben und in stilisierter Ausstattung im Fünfzigerjahre-Stil gehaltene nostalgische Blick auf eine heile Welt wird durch Ironie gebrochen. Der von Maxime Godart in überzeugender Naivität und Frische gespielte Protagonist entspricht ebenso wie die anderen Kinderdarsteller genau den Vorstellungen der Leser. Ein Spaß für Erwachsene und Kinder.

Regie:
Laurent Tirard
Schauspieler:
Valérie Lemercier, Kad Merad, Maxime Godart
Genre:
Komödie
Filmstart:
26.08.2010



Filmplakat für Das Leben ist zu lang

Platz 10: Das Leben ist zu lang

Das Leben des jüdischen Regisseurs Alfi Seliger geht langsam aber sicher aus dem Leim - und er weiß es. Probleme gibt es mit den Eltern (exzentrisch), der Tochter (pubertierend), den Frauen (alle schwierig) und der eigenen Kreativität (blockiert). Was zu viel ist, ist schließlich zu viel: Alfi ergibt sich der Krise und unternimmt einen Selbstmordversuch. Er überlebt. Aber er ist sich nicht ganz sicher, ob das Leben, das er jetzt vorfindet, wirklich noch das alte ist. Der Name der Hauptfigur gibt die Marschrichtung vor in Dani Levys elfter Arbeit als Kinoregisseur - es kann kein Zufall sein, dass er dem des Alvy Singer aus "Der Stadtneurotiker" so unglaublich ähnlich ist. In keinem seiner Filme war Levy jemals so nah dran an den klassischen Komödien von Woody Allen: Die Treffsicherheit der Gags ist hoch, die Figurenzeichnung detailgenau und liebenswert. Und nicht zuletzt ein nicht enden wollendes Defilee deutscher Stars, die teils größere Rollen spielen, teils nur zu Besuch reinschauen, um Hauptdarsteller Markus Hering zu unterstützen, sorgt dafür, dass man sich nicht sattsehen kann.

Regie:
Dani Levy
Schauspieler:
Markus Hering, Meret Becker, Veronica Ferres
Genre:
Komödie
Filmstart:
26.08.2010




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