- Text: Patrick Heidmann
- Erscheinungsdatum: ..11.
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Bewertung:
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Parkour
Parkour
Zum Hype wurde die Sportart Parkour vor ein paar Jahren, als selbst James Bond und seine Gegner von Dach zu Dach sprangen und Kräne hochkletterten; nun ist sie auch im deutschen Film angekommen. Wobei es in gleichnamigen Film, dem Debüt von Regisseur Marc Rensing, nur am Rande darum geht, dass Richie (Christoph Letkowski) mit seinen Kumpels durch die Industriebrachen Mannheims hüpft. Viel mehr stehen nämlich seine nicht unbedingt unkomplizierte Beziehung zu Hannah (Nora von Waldstätten) und die Schwierigkeiten mit der Selbständigkeit als Gerüstbauer im Zentrum der Geschichte. Und vor allem geht es darum, was passiert, wenn Eifersucht die Persönlichkeit verändert und irgendwann nicht nur Lebensentwürfe zum Wanken bringt. Statt als Sportfilm funktioniert „Parkour“ also eher als Psychodrama – und das, von einigen Schwächen im Mittelteil abgesehen, verdammt souverän und überzeugend, nicht zuletzt auf Grund der Schauspieler sowie des gelungenen Endes.
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