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Bild: Me too – Wer will schon normal sein?
  • Text: Vanessa Pape
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Me too – Wer will schon normal sein?


Pablo Pineda ist der erste Europäer mit Down-Syndrom, der einen Hochschulabschluss hat. Die Erfahrungen damit, als behinderter Mensch ein selbstbestimmtes Leben zu führen, durfte er in das Drehbuch von „Me too – wer will schon normal sein?“ (ab 5.8.) einfließen lassen. Das führt dazu, dass er die Rolle des Protagonisten überaus authentisch gestalten kann – und bringt zudem eine erstaunliche Mehrdimensionalität des Drehbuchs.

Es geht darin um Daniel (Pineda), der frisch von der Uni kommend seinen ersten Job antritt. In dem staatlichen Büro arbeitet die begehrte, aber allseits distanzierte Laura (Lola Dueñas aus „Das Meer in mir“), in die er sich leidenschaftlich verliebt. Mit seiner besonderen, ehrlichen Art gewinnt er Laura langsam für sich und bald merkt sie, dass die Freundschaft mit Daniel auch für sie eine tiefere Herzensangelegenheit ist. Das Debüt der spanischen Regisseure Antonio Naharro und Álvaro Pastor begeistert rundherum: es berührt, beschäftigt und ist herzzerreißend komisch.


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