- Text: Daniel Schieferdecker
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Bewertung:
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Pippa Lee
Die 50-jährige Pippa Lee (Robin Wright Penn) ist glücklich mit dem 30 Jahre älteren Verleger Herb (Alan Arkin) verheiratet, hat zwei erfolgreiche Kinder und wird von allen Leuten geliebt. Als sie mit ihrem Mann jedoch in ein Rentnerressort zieht, bleibt einiges von ihrer Souveränität auf der Strecke. Immer wieder wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt – und die war nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen.
Der verfilmte Selbstfindungsparcours von Pippa Lee spielt sowohl mit dramatischen als auch mit komödiantischen Elementen, was dem Film eine angenehme Leichtigkeit verleiht. Der grandiose Cast mit Maria Bello, Keanu Reeves, Winona Ryder oder Julianne Moore punktet ebenfalls auf ganzer Linie. Dennoch will Regisseurin Rebecca Miller manchmal ein bisschen zu viel und verstrickt sich dadurch unnötigerweise in ihrer eigenen Geschichte. Am guten Gesamteindruck ändert dieser Umstand aber glücklicherweise wenig: „Pippa Lee“ (ab 1.7.) ist überzeugendes und unterhaltsames Kino mit Frauen-Fokus.
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