- Text: Patrick Heidmann
- Erscheinungsdatum: ..16.09.2010
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Bewertung:
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3 Fragen an
... Boris Kodjoe,
der mit 37 Jahren endlich vor dem großen Durchbruch steht. Denn das deutsche Ex-Model ist diesen Monat mit „Resident Evil: Afterlife 3D“ nicht nur in seiner zweiten Kinorolle 2010 (nach „Surrogates“) zu sehen, sondern hat auch die Hauptrolle der mit Spannung erwarteten Actionserie „Undercovers“ (ab 2011 auch in Deutschland) übernommen, der neuen TV-Produktion von J.J. Abrams.
Bislang wurdest du eher als Herzensbrecher denn als Zombiejäger besetzt. Was hat dich am Horrorgenre allgemein und an der „Resident Evil“-Reihe speziell gereizt?
Ich kannte die Reihe und war ein Fan von Milla Jovovich. Außerdem wollte ich einmal eine Rolle in einem Action-Film spielen. Wenn man in Hollywood einer bestimmten Kategorie zugeteilt wird, muss man jede Chance nutzen, mal etwas anderes spielen zu können. Das Filmen hat dann auch wirklich unheimlich viel Spaß gemacht.
Vor deiner Schauspielkarriere warst du Model. Hast du dein gutes Aussehen jemals auch als Fluch wahrgenommen?
Auf jeden Fall. Besonders in Hollywood wird man sofort eingestuft und abgestempelt. Ich musste sehr hart arbeiten, um zu beweisen dass ich mehr bin als nur ein Gesicht. Meine Rolle des Brick in „Katze auf dem heißen Blechdach“, die ich am Broadway gespielt habe, war ein wichtiger Moment, weil ich damit endgültig bewiesen habe, dass ich mir meinen Erfolg hart erarbeitet habe.
Ab Ende September bist du in den USA als Hauptdarsteller der neuen Spionageserie „Undercovers“ zusehen. Spürt man da Erfolgsdruck? Und wie ist die Arbeit mit J.J. Abrams?
Abrams ist ein Genie. Er hat sich durch seinen Erfolg mit „Lost“ und „Alias“ die Freiheit erkämpft, in Hollywood das machen zu dürfen, was er will. Seine Kreativität kennt keine Grenzen. Ich bin mehr aufgeregt als unter Druck. Ich freue mich wahnsinnig auf die Serie und hoffe, dass die Zuschauer sie gut finden werden.
Interview: Patrick Heidmann
Resident Evil: Afterlife 3D
Ab 16. September im Kino
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18.02.2012
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