JOHN CARPENTER'S GHOSTS OF MARS
Im Jahre 2176 leben 640.000 Menschen auf dem Mars, die meisten von ihnen arbeiten in Bergwerken und Minen. Einige sind allerdings auch in der 'Mars Police Force' tätig, beispielsweise Lt. Melanie Ballard (Natasha Henstridge).
Gemeinsam mit ein paar Kollegen hat sie den Auftrag, den Schwerverbrecher 'Desolation' Williams (Ice Cube) aus einem Gefängnis abzuholen und zur Gerichtsverhandlung zu transportieren. Alles andere als ein Routineauftrag, denn in der Gefängnisstation erwartet sie die Hölle. Eine unheimliche Macht will den Mars in ihre Gewalt bringen, und so muss die kleine Truppe aus Polizisten und Gefangenen die Schlacht ihres Lebens kämpfen.
Früher wurde Regisseur John Carpenter dank toller Filme wie 'Halloween' oder 'Die Klapperschlange' als 'Meister des Schreckens' bezeichnet. Dass er das längst nicht mehr ist, zeigten zuletzt Filme wie 'John Carpenters Vampire'. Doch mit seinen 'Ghosts Of Mars' (ab 18.10.) ist er endgültig auf dem Tiefpunkt angelangt. Dümmlichste Dialoge, billige Kulissen, schlecht gefilmte Kampfszenen, widerliche Monsterfratzen und drittklassige Schauspieler sorgen dafür, dass es nahezu unmöglich ist, die 110 Minuten im Kino auszuharren. Das einzige was man danach mit nach Hause nimmt, ist großes Mitleid für Nebendarstellerin Pam Grier, die seit ihrem grandiosen Auftritt in Tarantinos 'Jackie Brown' scheinbar nur noch Schrott angeboten bekommt. (Patrick Heidmann) (-)
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