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- Erscheinungsdatum: ..29.9.11
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Vier Tage im Mai
Deutschland steht unmittelbar vor der Kapitulation, die russische Armee kontrolliert bereits große Teile der Ostseeküste. In einem Mädchenheim heißt es nun, auf die Gnade der Besatzer zu hoffen. Der achtköpfige Trupp, der schließlich zuerst eintrifft, besteht aus ehrbaren Männern, allen voran Hauptmann Kalmykov (Aleksei Guskov). Doch der dreizehnjährige Peter (Pavel Wenzel), der Neffe der Heimleiterin, will das Kriegsende nicht wahrhaben. Trotz des respektvollen Verhaltens der Russen versucht er etwa hundert Wehrmachtsoldaten, die nach Dänemark übersetzen wollen, zu einem Angriff auf das Heim anzustacheln. „Vier Tage im Mai“ (ab 29.9.) konzentriert sich zwar auf die Beziehung zwischen dem Hauptmann und dem Jungen, die nicht ohne Reiz ist. Aber Regisseur Achim von Borries scheint es weniger um eine gut getimte Geschichte zu gehen, als vielmehr um das Einfangen von Stimmungen. Meditative Bilder aus einem Kriegskontext in einen flüssigen Film zu bannen - das misslingt hier leider.
Text: Christian Stein
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