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Bild: Hotel Lux
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  • Erscheinungsdatum: ..27.10.2011
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Hotel Lux


Berlin, 1933: die Freunde Hans (Michael „Bully“ Herbig) und Siggi (Jürgen Vogel) sind Varieté-Komiker. Ihre Revue-Nummer mit Stalin und Hitler ist beliebt, aber politisch zu brisant; beide müssen fliehen. Siggi, ein überzeugter Kommunist, geht in den Untergrund. Hans landet aufgrund einer Verwechselung im „Hotel Lux“ in Moskau. Dort wird er, eigentlich nur Freiheit und Liebe im Kopf, in die große Weltpolitik hineingezogen und trifft schließlich auf seinen anspruchsvollsten Zuschauer: den echten Josef Stalin.

Das Titel gebende Hotel gab es wirklich, vielen kommunistischen Exilanten diente es als Zufluchtsort. Regisseur Leander Haußmann versucht in seiner Komödie den realen, düsteren und irrwitzigen Geist dieses Ortes einzufangen. Leider bleibt der Witz über weite Strecken harmlos und das Drehbuch hat etliche Längen, so dass die Möglichkeiten der Geschichte und vor allem die beeindruckende Ausstattung des Films etwas vertan wirken.

Text: Christian Stein


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