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Bild: Killer Elite
  • Text: Dirk Lüneberg
  • Erscheinungsdatum: ..27.10.2011
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Killer Elite
Mach’s noch einmal, Jason!


Was früher Sylvester Stallone oder Bruce Willis waren, sind heute Vin Diesel oder Jason Statham – Ikonen des Action-Kinos. Taucht einer der Namen auf einem Filmplakat auf, kann man sicher sein, wohin die Reise geht: Dahin, wo viel gerannt, geballert und geprügelt wird. Und so enttäuscht uns Statham auch in seinem neuen Film in dieser Hinsicht nicht, wenngleich hier versucht wird, dem Ganzen einen seriösen Anstrich zu verpassen. Dies beginnt bei der Einblendung, die in den Achtziger Jahren angesiedelte Story würde auf wahren Begebenheiten beruhen, und endet damit, dass ein lustlos knödelnder Robert de Niro in einer Nebenrolle auftaucht und ein bestens aufgelegter Clive Owen Stathams hartnäckigen Gegenspieler gibt.

Statham spielt Danny, einen gewieften und knallharten Agenten für ganz spezielle Aufträge mit garantiert tödlichem Ausgang für die Opfer. Doch Danny hat die Schnauze voll von der Lizenz zum Töten und setzt sich im australischen Busch zur Ruhe. Mit der ist es aber bald vorbei, als sein ehemaliger Mentor und Partner Hunter (de Niro) als Geisel gefangen gehalten wird, um Danny und sein altes Team zu motivieren, einen hochgefährlichen Racheauftrag zu erledigen und eine Reihe von britischen Spezialagenten zu töten.

Obwohl die Geschichte weder uninteressant noch unspannend ist, kommt dieser Agenten-Actioner oftmals sehr bemüht rüber, die wie nachträglich eingebaut wirkende Liebesgeschichte bleibt überflüssig und die Figuren lassen einen seltsam kalt. Dies könnte daran liegen, dass sie allesamt keine echten Sympathieträger sind (auch wenn der Film uns dies weismachen will) und das Achtzigerjahre-Setting zudem ein wenig befremdlich wirkt. Genrefans bekommen hier jedoch durchaus solide inszenierte Actionware geliefert, wenngleich diese ohne besondere Höhepunkte ein wenig lustlos vor sich hin mäandert.


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