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- Erscheinungsdatum: ..27.10.2011
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The Future
Jason und Sophie hocken auf dem Sofa und hacken auf ihren Laptops herum. Das Paar hat das Erwachsenwerden bis weit in die vierte Lebensdekade aufgeschoben. Jetzt aber ist es Zeit, Verantwortung zu übernehmen. Eine Katze soll adoptiert werden. Doch bevor „Paw Paw“ zu ihnen stößt, bleiben den beiden Luschen noch 30 Tage als „freie Menschen“, die sie mit aller Macht zur Selbsterfüllung nutzen wollen.
Wie in ihrem meisterhaften Erstling „You And Me And Everyone We Know“ übernahm Regisseurin Miranda July auch in ihrem zweiten Spielfilm die weibliche Hauptrolle. „The Future“ (ab 27.10) seziert gnadenlos das triste Treiben zweier initiativloser Mittdreißiger, denen man ins Gesicht schreien möchte: „Schafft euch mal Kinder an!“
Der Film ist eine Art märchenhaftes Trauerspiel, bei dem man, wie im July’schen Kosmos üblich, nie weiß, was einen hinter der nächsten Ecke erwartet: Ein sprechender Mond? Eine philosophierende Katze mit Gipsbein? Oder gar ein kriechendes gelbes T-Shirt, Größe XXL? Alles ist möglich.
Text: Calle Claus
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