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- Erscheinungsdatum: ..29.12.
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Und dann der Regen
Dreharbeiten mit Laiendarsteller sind riskant, besonders wenn einer von ihnen gleichzeitig Anführer einer Protestbewegung ist. Als der spanische Regisseur Sébastian (einmal mehr der verranzte Träumer: Gael García Bernal) sein aufklärerisches Epos von der brutalen Amerika-Eroberung durch Christoph Columbus in die bolivianischen Anden verlegt, brechen in der nahe gelegenen Stadt Unruhen aus: Das Trinkwasser soll privatisiert werden und die Einwohner müssen zahlen. „Und dann der Regen“ (ab 29.12.) benutzt ein bekanntes Motiv – den Film-im-Film – um die historischen Grabenkämpfe zwischen Kolonialherren und Indios mit den aktuellen Konflikten der bolivianischen Oberschicht mit der lokalen Bevölkerung zu verbinden. Im Gegensatz zu ihrem Protagonisten Sébastian gelingt der wohl von Ken Loach inspirierten Regisseurin Icíar Bollain eine eindrucksvolle Ensemble-Mischung aus Laien- und Berufsschauspielern, einzig die Ausbeutungs-Botschaft kommt ein wenig holzhammermäßig daher.
Text: Cosima Grohmann
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