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Bild: Die Stars von morgen

Die Stars von morgen
An diesen Sechs führt 2012 endgültig kein Weg mehr vorbei


So genannte Shooting Stars gibt es wie Sand am Meer, schließlich jagt Hollywood praktisch im Monatstakt eine neue Sau durchs Dorf. Doch hin und wieder geht ein Stern am Kinohimmel auf, der gekommen ist um zu bleiben. So wie diese hier...

Ryan Gosling
Gestern: Mit dabei ist der Kanadier schon eine ganze Weile. Nach Disney Club-Erfahrung neben Spears und Timberlake gab er 2000 sein Leinwanddebüt, wurde dann mit „Wie ein einziger Tag“ zum Mädchenschwarm und erhielt für „Half Nelson“ sogar schon eine Oscar-Nominierung.
Heute: Nach kleiner Auszeit meldete sich der 31-Jährige 2011 fulminant mit „Blue Valentine“ und „Crazy Stupid Love“ zurück – zwei tolle Auftritte in zwei höchst unterschiedlichen Filmen über die Liebe. Und nun brilliert er im packenden „The Ides of March – Tage des Verrats“ (ab 22.12.) unter der Regie von George Clooney als Politberater.
Morgen: Ab sofort ist der Ex von Sandra Bullock und Rachel McAdams endgültig nicht mehr aufzuhalten. Mit „Drive“ (ab 26.1.2012), einem herausragenden Actionfilm der etwas anderen Art, verkörpert er Coolness wie keiner vor ihm. Ein zweites Album seiner Band Dead Man’s Bone dürfte dagegen noch etwas auf sich warten lassen.

Noomi Rapace
Gestern: Kein Mensch außerhalb Schwedens hatte je von ihr gehört, als sie die Rolle der Lisbeth Salander in den weltweit erfolgreichen Verfilmungen der „Millenium“-Bestseller von Stieg Larsson bekam. Aber man musste nur ein paar Szenen davon sehen, um zu erkennen dass sich das ändern würde.
Heute: So viel geballtes Charisma kann sich Hollywood nicht entgehen lassen, also gibt die 31-Jährige in „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ (ab 22.12.) ihr englischsprachiges Debüt. Doch der Heimat bleibt sie trotzdem treu und ist zusätzlich an der Seite ihres Ex-Mannes im schwedischen Oscar-Kandidaten „Bessere Zeiten“ (ab 8.12.) zu sehen.
Morgen: International geht es für die Mutter eines Sohnes weiter. Erst mit dem in Deutschland gedrehten Thriller „Babycall“ (ab 19.4.2012), dann neben Charlize Theron und Michael Fassbender in Ridley Scotts „Alien“-Ableger „Prometheus“ (ab 9.8.2012).

Michael Fassbender
Gestern: Zäh fing die Karriere des Sohns eines Deutschen und einer Irin an, mit ein paar TV-Produktionen und wenig beachteten Nebenrollen in „300“ oder François Ozons „Angel“. Erst die gefeierten Independent-Dramen „Hunger“ und „Fish Tank“ sowie sein zweisprachiger Auftritt in Tarantinos „Inglourious Basterds“ ließen den Knoten endgültig platzen.
Heute: Der 34-jährige ist längst weltweit gefragt und stellt dabei immer und immer wieder seine Vielseitigkeit unter Beweis. Erst war er Magneto in „X-Men: Erste Entscheidung“, nun ist er als Psychiater C.G. Jung in „Eine dunkle Begierde“ (ab 10.11.) von David Cronenberg und als Rochester in der gelungenen Neuverfilmung von „Jane Eyre“ (ab 1.12.) zu sehen.
Morgen: Von Verschnaufpause kann keine Rede sein. Für seine umwerfende Leistung als Sexsüchtiger in „Shame“ (ab 1.3.2012) wurde er bereits in Venedig geehrt, anschließend folgen eine Nebenrolle in Steven Soderberghs Actionfilm „Haywire“ (ab 8.3.2012) und „Prometheus“ (ab 9.8.2012) mit Noomi Rapace und Charlize Theron.

Felicity Jones
Gestern: Im britischen Fernsehen begann die 27-jährige schon zu Schulzeiten ihre Schauspielkarriere, die sie später auch auf Theaterbühnen und vor die Filmkameras führte. Anfangs blieb es aber bei kleinen Rollen wie in „Brideshead Revisited“ oder„Chéri“ mit Michelle Pfeiffer.
Heute: Ihre erste Hauptrolle spielte sie Anfang 2011 in der Snowboard-Komödie „Powder Girl“. Doch von deren Flop lässt sie sich natürlich nicht aufhalten, sondern überzeugt lieber mit einer feinen Nebenrolle in der historischen Vibrator-Komödie „In guten Händen“ (ab 22.12.) und in der Shakespeare-DVD-Premiere „The Tempest“ (siehe DVD-Seiten).
Morgen: Endgültig ihr gesamtes Talent ausspielen kann Jones neben Anton Yelchin in dem Beziehungsdrama „Like Crazy“ (ab Frühjahr 2012). Dafür gab’s beim Sundance schon den Darstellerpreis. Und in der britischen Komödie „Albatross“ spielt sie die Tochter von Sebastian Koch.

Alexander Skarsgård
Gestern: Der Sohn des schwedischen Weltstars Stellan Skarsgård („Mamma Mia!“) wurde in seiner Heimat schon mit sieben Jahren zum Kinderstar, bevor er als Teenager die Schauspielerei erst einmal an den Nagel hängte. Nach einem Studium in New York folgten schließlich doch wieder Rollen in schwedischen Kinofilmen und in Lady Gagas „Paparazzi“-Video.
Heute: Als Vampir Eric Northman in der famosen Serie „True Blood“ wurde der 35-jährige schnell zum international gefeierten Sexsymbol. Deswegen durfte er in Lars von Triers „Melancholia“ auch Kirsten Dunst heiraten und feiert im brutalen Remake von „Straw Dogs – Wer Gewalt sät“ (ab 1.12.) nun seinen fiesen Hollywooddurchbruch.
Morgen: Nächster Programmpunkt für den Ex von Ko-Star Kate Bosworth: Actionheld. Zumindest wenn er neben Liam Neeson und Rihanna in „Battleship“ (ab 26.4.2012) gegen Außerirdische kämpft. Anschließend geht es im Familiendrama „What Maisie Knew“ mit Julianne Moore wieder ruhiger zu. Und weitere Staffeln „True Blood“ sind natürlich auch geplant.

Jessica Chastain
Gestern: Sagen wir es mal so: bis vor kurzem traf der Begriff „unbeschriebenes Blatt“ auf niemanden besser zu als auf die Kalifornierin. Denn wer nicht gerade bei Serien wie „Emergency Room“ oder „Veronica Mars“ ganz genau hingeschaut hat, dürfte wohl weder ihren Namen noch nicht ihr Gesicht gekannt haben.
Heute: Als Ehefrau von Brad Pitt stellte sich die 30-jährige in „The Tree of Life“ (siehe DVD-Seiten) der Weltöffentlichkeit vor. Seither geht es Schlag auf Schlag. In „Eine offene Rechnung“ brillierte sie als junge Helen Mirren, nun darf sie im Überraschungserfolg „The Help“ (ab 8.12.) auch ihr komödiantisches Talent ausleben.
Morgen: Die Liste der Filme, die in den kommenden Wochen und Monaten in die Kinos kommen, ist kaum noch zu überblicken. Als da wären: das packende Drama „Take Shelter“ (ab 1.3.2012), Ralph Fiennes Shakespeare-Adaption „Coriolanus“, der Cop-Thriller „Texas Killing Fields“, Al Pacinos Regiearbeit „Wilde Salome“ und „The Wettest County in the World“ mit Shia LaBeouf und Tom Hardy.


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