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Bild: 3 Fragen an...
  • Text: Patrick Heidmann
  • Erscheinungsdatum: ..15.12.2011
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3 Fragen an...
Simon Pegg,


der dank Filmen wie „Shaun of the Dead“, „Hot Fuzz“ oder zuletzt „Paul – Ein Alien auf der Flucht“ längst zur obersten britischen Comedy-Liga gehört, aber nun nach dem dritten Teil in „Mission: Impossible – Ghost Protocol“ ein weiteres Mal Tom Cruise in Sachen Action unterstützt.

Simon, beim letzten „Mission: Impossible“-Film hattest Du gerade einmal zwei Drehtage. Wie viele waren es dieses Mal?
Sieben Monate! Denn jetzt ist Benji ein richtiges Mitglied des Agententeams, was mir natürlich wahnsinnig viel Spaß gemacht hat. Außerdem vergehen sieben Monate wie im Flug, wenn man von Prag über Dubai bis Vancouver reist. Und es gibt auch Schlimmeres, als mit Tom Cruise vor der Kamera zu stehen, denn der Mann ist ein Vollprofi und macht die Arbeit echt zum Vergnügen.

Regie führte Brad Bird, der vorher nur Animationsfilme verantwortet hatte...
Stimmt, aber das hat man nicht gemerkt. Wenn jemand ein Händchen dafür hat, wie man eine Szene aufbaut und Action erzeugt, dann hat er das am Computer genauso wie in der Realität. Es ist mir wirklich ein Rätsel, warum nicht früher jemand auf die Idee kam, diesen Typen – der ja immerhin schon zwei Oscars gewonnen hat – darum zu bitten, mal mit Menschen zu machen was er vorher bei „Die Unglaublichen“ und „Ratatouille“ gemacht hat.

Du bist auch in diesem Film für die Gags zuständig. Daher eine Komiker-Frage: Ist Humor international verständlich?
Ich denke schon, dass ein gewisser Sinn dafür allen Menschen auf der Welt gemeinsam ist. Aber natürlich gibt es kulturelle Unterschiede. Britischer Humor ist ohne Frage ein sehr besonderer, so trocken und ironisch wie er wohl nur auf einer Insel sein kann. Das Beste ist es, ein britischer Komiker in den USA zu sein. Denn die Amerikaner haben so viele Klischees von Engländern als exzentrisch-altmodischen Eigenbrödlern im Kopf, dass man sich einfach einen Spaß daraus machen muss.


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