- Text: Patrick Heidmann
- Erscheinungsdatum: ..11.11.2011
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Bewertung:
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3 Fragen an...
Henry Cavill,
der in „Monte Christo“ oder „Die Tudors“ jahrelang wenig Beachtung fand, aber nun im „300“-Verschnitt „Krieg der Götter 3D“ neben Mickey Rourke und Freida Pinto seine erste große Hauptrolle spielt und 2013 sogar als neuer „Superman“ über die Leinwand fliegt.
Henry, nach Jahren in der zweiten Reihe stehst Du nun endlich im Rampenlicht. Warum erst jetzt?
Ach, es gibt einfach für alles und jeden den richtigen Zeitpunkt. Und meiner ist wohl jetzt erst. Eigentlich bin ich aber ganz froh, dass das mir das erst etwas später im Leben passiert. Heute stehe ich mit beiden Beinen im Leben und bin reif genug. Jetzt bin ich der Sache gewachsen – und heiß drauf!
Aber es muss doch enorm mühsam sein, wenn man sich jahrelang bemüht und trotzdem nicht die großen Rollen bekommt, oder?
Natürlich war es schwer, immer motiviert zu bleiben. Zuhause in England habe ich zwischendurch immer wieder in Bars und Nachtclubs gearbeitet, um über die Runden zu kommen. Wann immer ich genug Geld beisammen hatte, flog ich nach Los Angeles, um vorzusprechen und mich für Jobs zu bewerben. Wenn sich dort nichts ergab musste ich jedes Mal wieder zurück, sobald mein Erspartes aufgebraucht war!
Ans Aufgeben hast Du nie gedacht?
Es gab mal einen Moment, wo ich wirklich ganz kurz davor war, das Showgeschäft für immer an den Nagel zu hängen. Einfach weil ich nicht voranzukommen schien. Aber dann kam ich in die engste Auswahl für „Casino Royale“ und wäre um ein Haar der neue James Bond geworden. Das war für mich ein Zeichen, dass der von mir eingeschlagene Weg so verkehrt eigentlich doch nicht sein kann.
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