- Text: Vanessa Pape
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Bewertung:
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Das Größte Spiel Der Welt
Wenn man sich ganz ohne Vorwissen im Kinosessel von 'Das größte Spiel der Welt' (ab 7.6.) niederlässt, könnte man denken, man bekäme es mit einer prächtigen Naturdoku zu tun. Eindrucksvolle Bilder bestimmen den Anfang der spanisch-deutschen Produktion. Regisseur Gerardo Olivares war bisher tatsächlich in dieser Abteilung unterwegs, aber jetzt widmet er sich der Komödie. Er zeigt Menschen an den entlegensten Flecken der Erde, die alles Mögliche unternehmen müssen, um das Finale der Fußball WM 2002 sehen zu können. Dass im Laufe der Geschichte traditionelle Körperbemalungen umgestaltet und Rückschlüsse von Stalingrad auf Spielstrategien getätigt werden, macht die 88 Minuten großartig absurd. Bewohner des brasilianischen Regenwalds, Tuaregs und mongolische Nomaden flippen aus, weil das Runde ins Eckige muss. Ein höchst komischer und gewitzter Film, in dem die Protagonisten mit liebevollem Augenzwinkern betrachtet werden.
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