BLA BLA BLA
Der Mann ist im Urlaub und müsste die Ruhe weg haben. Aber während er darauf wartet, dass seine Frau aus einer Umkleidekabine kommt, hat er diesen Moment, der ihm sonnenklar aufzeigt, dass das alles nicht mehr sein Ding ist. Er verlässt die Boutique und damit sein ganzes früheres Leben. Zunächst geht auch alles gut. Schließlich hat er eine Kreditkarte, die ihn über Wasser hält. Jegliche Fremdbestimmung versucht er von nun an zu vermeiden. Er wechselt seine Kleidung nicht, weil er selber keine Veranlassung dafür sieht. Als das Geld alle ist, frisst er lieber aus dem Müll, als arbeiten zu gehen. Immer weiter entfernt er sich von den Regeln, wird zum Penner, dessen unheilvolles Ende unabwendbar scheint.
Eindringlich beschreibt Culicchia, wie sein namenloser Held von der Spur abkommt. Hautnah erlebt man mit, wie erfrischend es sein kann, einfach alles hinter sich zu lassen. Ebenso erfährt der Leser, wie tödlich es ist, sich zu weit von den Konventionen zu entfernen. (uTTo)
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