- Text: Marie Schaefer
- Verlag: rororo
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Marcus Werner
Ein Joghurt Namens Annika
Jan zieht mit seiner reichen Freundin Silvia in eine Villa nach Köln, um (er) Jura und (sie) Zahnmedizin zu studieren. Vor ihrem Kamin schlürfen sie sich Vanilleeis aus den Bauchnabeln, aber Sex spielt zum Leidwesen Jans in ihrem Leben keine Rolle. Jetzt wird es wild: Er geht (fast) fremd. Seine Freundin: weg. Er gründet hinterrücks eine geheime Villa-WG. Dann fängt er auch noch ein Praktikum beim Fernsehsender Hyper8 an. Die heiße Moderatorin und sein Testosteronspiegel bringen ihn in Schwierigkeiten. Er gerät in eine „wirklich“ krude Drogen-Geschichte. Die hat dann auch irgendwas mit Annika, seiner Mitbewohnerin, zu tun, die wiederum mit dem Dealer… aber davon weiß erst mal niemand. Jede und Jeder hat in diesem Buch irgendwie ein Doppelleben, das nicht von dauerhaftem Bestand sein kann. Am Ende fackelt auch noch die halbe Bude ab. Aber weil sich alle lieb haben, geht es dann so: Alle outen sich und vor allem: Alle sind entjungfert. Das scheint grandios wichtig. Aber wer mit wem und wie viel und warum? Das ist wie Gala für 17-Jährige.
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