unclesally*s, dein Musik-Magazin für Punk, Rock, Indie, Alternative, Indierock mit vielen Interviews und Rezensionen

Bild: SKATEBOY

SKATEBOY


Während die heimische Rollbrettfraktion immer gleiche Übungen auf öffentlichen Plätzen wiederholt, um ihre Kunststücke zu optimieren, scheint das Skaterleben in Ami-Land sehr viel spannender zu sein. Klar hängen wir auch schon mal mit einem Fläschen Bier in der Half-Pipe rum oder gönnen uns den Dreiblättrigen. Allerdings stehen Speed-Konsum, Schwulenexzesse, Eltern, die einen fast totschlagen, abhauen, Bomben basteln und Entführung eher selten auf unseren Tagesplänen. Nicht so bei dem 14jährigen, taubstummen Rad: Sein schwuler Freund Johnnyboy rettet ihn vor seinem Vater, woraufhin die beiden beschließen, gemeinsam abzuhauen. Dabei lernen sie Ula kennen, deren Schwester, eine Umweltaktivistin, im Sterben liegt. Schuld am Tod der 'Terroristin' ist natürlich das FBI, was die Drei selber aktiv werden lässt. Ein besonders mieser Umweltvernichter-Konzern soll mit einer Bombe beglückt werden. Doch als sich herausstellt, dass der schwule Punksänger Roarke, mit dem Johnnyboy eine Affäre hat, der Sohn des Firmenbesitzers ist, ist eine 'freiwillige' Entführung abgemachte Sache ...
Flaches Szene-Gebrabbel mit einer wirklich hanebüchenen Story macht Hillsberys Erstlingswerk zu einem echten Ärgernis. (uTTo)


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