- Text: Jens Fritze
- Verlag: (Heyne)
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Gene Simmons
Sex Money Kiss
KISS-Schlabberzunge Gene Simmons verkündet sein Credo, dass mehr in jeder Beziehung besser ist als weniger - und beweist das Gegenteil. Für seine Weisheiten hätte ein Bruchteil des Seitenumfangs genügt. Sex und Money sind geil, mehr davon geiler. Männer, die heiraten sind bekloppt, denn es kostet sie Kohle. Frauen, die selbiges tun, sind clever, weil sie einen Versorger gefunden haben. Gene präsentiert sich als Selfmademan, der das Hohelied des Kapitalismus singt (mehr Arbeit = mehr Geld). Das alles wäre amüsanter, wenn nicht an einem Lektor gespart worden wäre. Die vielen Redundanzen nerven. Dabei gibt‘s genug Unterhaltungspotenzial. Der Mann will sogar aus Scheiße Geld machen (Klopapier mit der Aufschrift „Kiss my ass“). Immerhin erfahren wir, wem sein Streben nach mehr Erfolg gilt: Seiner Mutter, der er jeden Tag Bericht erstattet „über die Millionen frischer Dollars, die in meine Kasse strömen“.
Text: Jens Fritze
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