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Text:
- Verlag: Heyne
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Gavin Bain
Fake! Fast der größte Coup der Musikgeschichte
Als sich Gavin und Bill auf einem schottischen College kennen lernen, werden sie sofort beste Freunde. Gemeinsam ist beiden vor allem die Begeisterung für Musik, beide stehen auf amerikanischen Rap und HipHop. Folgerichtig dauert es nicht lange, bis Gavin und Bill selber Reime und Beats basteln und sich zunächst in ihrem Heimatstädtchen Dundee einen Namen machen. Als eine Plattenfirma auf der "Suche nach dem nächsten Eminem" eine Anzeige für ein HipHop-Casting schaltet, erkennen die Jungs ihre Chance und machen sich auf den Weg nach London. Doch die Performance wird zum Desaster, die A&Rs können sich vor Lachen kaum halten, als sie den schottischen Akzent der beiden hören. Gedemütigt, enttäuscht und wütend hecken die beiden einen Plan aus: Sie erfinden sich einfach neu. Als Ami-Rapper. Sie üben hart, um den Akzent hinzukriegen, erfinden eine fast perfekte kalifornische HipHop-Vita und - es funktioniert tatsächlich! Die jetzt kalifornische fiktive Band „Silibil'n'Brains“ bekommt einen Plattenvertrag inklusive eines sauberen Vorschusses, einen Support-Slot von D12, man trifft auf den leibhaftigen Eminem, läuft Madonna bei einer Party über den Weg, hat lauter neue Freunde und natürlich jede Menge Mädchen. Es folgen seltsame Meetings mit Plattenfirma und Manager, die ewig währende Frage nach „der richtigen Single“ und dem kommerziellen Masterplan, gepaart mit der ständigen Angst der beiden, dass die Tarnung auffliegt. Das Leben von Gavin und Bill stellt sich nicht nur auf den Kopf, es fährt Achterbahn mit doppeltem Looping. Sex, Drugs und R’n‘B – eine mal komisch, mal dramatische, vor allem aber unglaublich absurde und schon deshalb lesenswerte Geschichte.
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