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Bild: Michel Birbaek
  • Text: Holger Muster
  • Verlag: Lübbe
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Michel Birbaek
Die Beste Zum Schluss


Michel Birbaek macht mit „Die Beste Zum Schluss“ alles richtig. Auch wenn das Grundmuster ähnlich ist wie schon in seinen früheren Romanen. Ein Mann und eine Frau (oder eigentlich mehrere) haben fast nichts als Stress im (Medien-)Beruf und in der Liebe. Wobei diesmal erschwerend hinzukommt, dass Ich-Erzähler Mads „Verliebtheit“ als eine Art Krankheit meidet. Doch der Titel gibt ja Hoffnung… Bis zum Ende darf viel gelacht, geweint und nachgedacht werden. Über die schönen, kleinen Ideen, die Birbaek so ganz nebenbei in klarer Sprache auf den Punkt formuliert. Zum Beispiel: „Sprich mit Fremden, aber lass dir nichts gefallen. Die Angstisolierung besorgter Eltern macht aus neugierigen Kindern später verhaltensgestörte Erwachsene, die an Mitmenschen in Not vorbeigehen.“ Schöner kann nicht versucht werden, die Welt zum Besseren zu verändern.




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