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Bild: DER CLUB DER WEIHNACHTSHASSER

DER CLUB DER WEIHNACHTSHASSER


Was haben ein Buchhalter, eine Zeitschriftenverlegerin, ein Hilfskellner, ein Linoleumverkäufer und ein Arbeitsloser gemeinsam? Zunächst einmal spielen die fünf Londoner Gestalten jede Woche ein kurioses Kartenspiel namens 'Solo'. Gespielt wird in dem Pub, wo der Hilfskellner angestellt ist. Und weil sich diese illustre Gruppe so auffällig zufällig getroffen hat, ist der Chef der Kneipe gleich misstrauisch. Schließlich ist der Arbeitslose Ire und das reicht im London der Thatcher-Ära für einen Anfangsverdacht. Er fragt seinen Hilfskellner aus und informiert die Polizei über die Halbwahrheiten, die bei einem Inspektor auf fruchtbaren Boden fallen. Als die Gruppe plant, für Weihnachten nach Irland zu fahren, scheint sich der Verdacht zu bestätigen. Der Inspektor und sein Assistent folgen ihnen inkognito. Sie können ja nicht ahnen, dass sie dem Club der Weihnachtshasser folgen, der mit seinem Trip ein Exempel gegen Weihnachten statuieren will.
Wie ein irischer Film lebt dieses Buch durch seine Charaktere. Alle sind sie wunderbar schrullig und voller Fehler. Einfach liebenswert. Leider reicht die etwas lahme Verwechslungsstory nicht aus, um dieses Buch zu einem Highlight zu machen. (uTTo)


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