METROPOLIS
Fritz Lang drehte 1926 'Metropolis'. Seitdem hat jede Generation diesen Klassiker aufs Neue entdeckt und zu verschiedensten Anlässen wurde der Film wiederaufgeführt. In all den Jahrzehnten wandelte sich der Film und auch unsere Sicht auf ihn. Der Film war für die produzierende 'Ufa' damals ein Debakel und die Presse zerriss ihn. Heute wird er umjubelt und diverse Bücher werden über ihn geschrieben. Gerade erst brachte die Berlinale, anlässlich der Retrospektive Fritz Lang, den Film zurück auf die Leinwand und es war ausgesprochen schwer, dafür Karten zu bekommen. Was macht 'Metropolis' so einzigartig? Thomas Elsaesser schlüsselt den Film auf, unterhaltsam sowohl für eine filmhistorisch interessierte Leserschaft als auch für den Filmliebhaber, der nur etwas mehr erfahren will. Elsaesser erzählt uns die Entstehungsgeschichte, berichtet vom Premierenabend, notiert z.B. die Deutungsversuche der Massenszenen im jeweiligen Kontext und gibt einen Einblick in die Arbeit an der Rekonstruktion. Lesenswert! (Elisabeth)
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