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Bild: KEIN KINDERSPIEL

KEIN KINDERSPIEL


Helene McCreadys Fernseher ist kaputt. Deswegen geht die leicht debile Drogenkonsumentin zu ihrer Nachbarin, um dort drei Stunden der Entspannung zu fröhnen. Das Problem ist nur, dass sie währenddessen ihre kleine Tochter Amanda alleine zurücklässt. Als Helene zurückkommt, ist das Kind offensichtlich entführt. Helenes Bruder Lionel und seine Frau - im Gegensatz zu Helene rechtschaffende Leute - setzten alle Hebel in Bewegung und engagieren neben der Polizei die beiden Privatdetektive Patrick Kenzie und Angela Gennaro. Ganz genreunüblich kooperieren sie eng mit der Polizei. Gemeinsam stürzt man sich auf Helene und schon nach kurzer Zeit weist ihre 'Fernsehgeschichte' große Ungereimtheiten auf.
Lehane ist ein guter Geschichtenerzähler, der es versteht, die Spannung bis zum Schluss zu halten. Er beherrscht vor allem die wichtigste Regel des Krimis: eine überraschende Lösung zu präsentieren und dabei glaubwürdig zu bleiben. Dies gelingt ihm vor allem durch die geschickte Gestaltung seiner Charaktere. Bei Lehane ist eben nicht gleich der der Verbrecher, den der Leser am meisten hasst. (uTTo)


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