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Bild: ESKAPAPDEN

ESKAPAPDEN


Lord Purleigh lädt zu einer Séance auf sein Schloss Maplewhite. Eine gewisse Madame Sosostris soll Verbindung zu den Geistern aufnehmen. Unter den Gästen ist auch der berühmte Entfesselungskünstler Houdini. Houdini wird von einem fanatischen Varietékollegen namens Chin Soo gejagt, der gedroht hat, ihn umzubringen. Deswegen begleitet ihn zum Schutz der Privatdetektiv Phil Beaumont. Bevor es zu der Séance kommt, passieren eine Reihe von Dingen, die Beaumont in Atem halten. Es wird auf Houdini geschossen, eine Frau macht zweimal die Bekanntschaft mit 'Geistern' und der alte Earl des Hauses bringt sich um. Allerdings wird schnell deutlich, dass es sich bei dem gelähmten Earl nicht um Selbstmord handelt. Doch wie konnte die Tat geschehen, wenn scheinbar niemand das Zimmer vorher betreten haben konnte, und wer hatte überhaupt ein Interesse, den ziemlich verrückten Earl zur Strecke zu bringen? Fragen, die Beaumont und die inzwischen eingetroffenen Männer von Scottland Yard nicht so leicht beantworten können. Doch da schaltet sich der stolze Houdini ein und findet tatsächlich ein paar Antworten.
Satterthwait zieht in 'Eskapapden' wirklich alle Register des englischen Landhauskrimis. Es werden alle gängigen Klischees über englische Adelige und amerikanische Abenteurer bedient. Allerdings macht gerade das auch den Reiz dieses Romans aus. Die Lösung des Falls, die sich Satterthwait ganz stilgerecht für das letzt Kapitel aufgehoben hat, ist zwar überraschend, aber leider recht unspektakulär. Trotzdem sind die knapp 500 Seiten ein guter Zeitvertreib für lange Winternächte. (uTTo)
Walter Satterthwait, Eskapaden, S. 477, dtv 1999, DM 17.90.


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