- Text: Tito Wiesner
- Plattform: PSP
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Bewertung:
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Metal Gear Solid: Peace Walker (Konami)
Das vielleicht größte „Metal Gear Solid“-Spiel aller Zeiten ist da - und erscheint ironischerweise ausgerechnet für die kleinste verfügbare Sony-Konsole. Daraus sollte man aber keine falschen Schlüsse ziehen: „Peace Walker“ für die PSP bietet nicht nur das bekannte und preisgekrönte Gameplay, sondern unzählige grandiose Momente, die man einem Spiel für die Hosentasche bis vor kurzem kaum zugetraut hätte.
Es geht zurück ins Jahr 1974: Der Ost-West-Konflikt tobt und Lateinamerika ist dabei von strategischer Wichtigkeit - schließlich könnten die hier stationierten Mittelstreckenraketen die USA erreichen. Diverse Agenten tummeln sich also im dortigen Dschungel, und Naked Snake aka Big Boss ist mittendrin. Er muss die Neutralität Costa Ricas schützen, damit der Konflikt nicht eskaliert.
Was folgt, ist typische „Metal Gear“-Action: Stützpunkte infiltrieren, Wachen lautlos ausschalten, riesige Endgegner überrumpeln. Das besondere daran sind Präsentation, Atmosphäre und Umfang: So schön sah bisher kein PSP-Spiel aus, so konsistent und spannend war noch keine „Metal Gear Solid“-Story, so langen Spielspaß - mit allen Nebenmissionen sind über 50 Stunden möglich - boten auch die stationären Playstation-Titel kaum. Wer eine PSP besitzt, braucht den Titel - alleine schon um darüber zu staunen, wozu die kleine Hardware fähig ist.
Genre: Taktik/Action
5 von 5
Text: Tito Wiesner
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