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Bild: XOTH! - Die unaussprechliche Stadt
  • Text: Andreas Hartung
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XOTH! - Die unaussprechliche Stadt
Anna-Maria Jung


Schon immer fahren die Künstler und Filmemacher, die sich dem Werk Lovecrafts mit leichtem Grinsen in der Feder (Kamera) nähern, wesentlich besser als die ernsthaften Adaptierer. Eine sprechende Meeresfrüchte-Platte mit überlangen Tentakeln und unaussprechlichen Namen, ist eben schwierig als ernsthafte Bedrohung darzustellen.

Jacop O Damsel (Ja, mit diesem Namen kann man nur der nette Verlierertyp von nebenan werden) versucht eines Nachts mit dem Gesicht im Dreck seinen Rausch auf einem beschaulichen Hinterhof auszuschlafen. Dumm nur, dass gerade der Mitternachts-Dimensionschlürfer vorbeikommt und ihn ohne zu fragen in eine andere Dimension versetzt. In die Stadt Xoth! Hier haben sich Lovecrafts Kreaturen, anstatt in den Untiefen des Alls oder der Tiefe des Meeres auf irgendwelche Prophezeiungen zu warten, eine beschauliche Heimatstadt erbaut. Chtullu persönlich gibt den Bürgermeister. Aber sein Sohn Dagon macht Stress (und dabei arbeitet Chtullu soo hart) und versucht ihn zu stürzen. Und dann ist da noch die Sekte der Humanisten, bestehend aus fischkopfartigen Wesen, welche die Menschen kultartige verehren und Jacob für irgendeine Mission brauchen. Zum Glück trifft der verwirrte Jüngling auf die (nicht unattraktive) Yen-Niggurath (die Tochter der schwarzen Ziege mit den 1000 Jungen).


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Xoth! gehört ohne Zweifel zum Besten und Lustigsten, was seit langer Zeit an Lovecraftadaptionen erscheinen ist. Es ist liebevolle Parodie und Hommage zugleich. Voller witziger Details und Entdeckungen für Lovecraft-Kenner. Allein die Darstellung des Chtullu ist das Geld des Buches wert!


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