- Text: Tito Wiesner
- Publisher: Ubisoft
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Prince Of Persia
Getestet auf: PC, Xbox360, Playstation3
Prinzessinen retten ist eine der typischen Hauptbeschäftigungen von Videospielhelden - unzählige Male schon mussten wackere Abenteurer ins Gefecht ziehen, um eine holde Maid zu befreien. Im neuen „Prince Of Persia“ sieht das alles ein bisschen anders aus: Hier gibt es zwar auch eine Prinzessin; allerdings ist die eher dafür zuständig, auf den runderneuerten Prinzen aufzupassen und ihn aus brenzligen Situationen zu retten. Auch sonst ist einiges verändert. Nicht unbedingt in punkto Szenerie und Ambiente - orientalische Paläste, prächtige Gewänder, weite Wüstenstriche kennt man schon von früher. Der Prinz aber ist jünger, kantiger, eher vorlaut als adelig und erstrahlt zudem in neuem Cel-Shading-Look. Zusammen mit seiner ebenso schönen wie vorlauten Begleiterin obliegt es ihm, das Land von der Unterjochung zu befreien, die der schlecht gelaunte Gott der Finsternis Ahrimann verursacht hat. Um wieder Licht ins landesweite Dunkel zu bringen, müssen mehrere Welten mit zahlreichen Unterleveln bereist werden, wobei der Schwerpunkt diesmal ganz klar auf der Geschicklichkeit liegt: Ein Sprung über einen Abgrund, ein Hangeln von Säule zu Säule, dann noch ein galanter Spaziergang an der Seitenwand entlang und schließlich ein Kraxeln an der Raumdecke - der Mann in Pluderhose ist so gut in Form wie nie zuvor. Trotz des Alters der Reihe (das erste „Prince Of Persia“-Spiel erschien schon 1989) sorgen die grandios inszenierten Action-Passagen, spektakuläre Kämpfe und die unnachahmliche Atmosphäre dafür, dass sich keine Abnutzungserscheinungen am Prinzen bemerkbar machen - er wirkt im Gegenteil so frisch und mitreißend wie schon lange nicht mehr.
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