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Bild: Alter Ego
  • Text: Tito Wiesner
  • Plattform: PC
  • Publisher: Namco Bandai
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Alter Ego


Mysteriöse Morde, zahlreiche Halunken und gleich zwei unsympathische Helden - fast alles im Adventure Alter Ego ist düster, geheimnisvoll und verdorben. Nichts Neues für die tschechischen Entwickler von Future Games: Schon ihr 2004 erschienener Überraschungserfolg „Black Mirror“ lebte vor allem von seiner dunklen Atmosphäre.
Schauplatz ist diesmal allerdings die Stadt Plymouth im Süden Englands zum Ende des 19. Jahrhunderts. Ein mysteriöser Adliger ist gestorben, womit die Probleme allerdings erst losgehen - erst verschwindet seine Leiche, dann tauchen neue Opfer auf. Der Spieler muss also ermitteln - und das gleich in der Rolle von zwei unfreiwilligen Helden. Neben dem etwas trotteligen Polizeiinspektor Bristol wird abwechselnd auch der Dieb Timothy Moor gesteuert. Beiden Protagonisten ist gemeinsam, dass sie nicht gerade sympathisch sind - wer Blinde beraubt und nur abfällige Witze macht, verdient sich nur schwer die Sympathien des Spielers. Der Schwierigkeitsgrad ist äußerst niedrig - die Rätsel erschließen sich fast immer direkt aus dem Spielablauf. Frustrierende Wartephasen gibt es so zwar keine, wirkliche Kopfnüsse aber auch nicht. Schade zudem: Die Optik ist kaum besser als bei „Black Mirror“ - einem sechs Jahre alten Titel. Plymouth und seine Bewohner wirken hölzern und farblos. Schade um das schöne Szenario - es hätte ein fesselnderes Abenteuer verdient. Da kramt man lieber nochmal das erste Spiel der Tschechen aus....
Genre: Adventure


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