- Text: Tito Wiesner
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Videogame Deathmatch - Top-Agent des Monats
Sam Fisher (Splinter Cell Conviction) VS Rico Rodriguez (Just Cause 2)
Unzählige Bösewichte ausschalten, für das vermeintlich Gute kämpfen und die Welt retten: Im Auftrag der US-Regierung haben sowohl Sam Fisher als auch Rico Rodriguez in der Vergangenheit schon einige schwere Schlachten geschlagen. In ihren jeweils neuesten Abenteuern müssen beide allerdings umdenken - und sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Duell der Top-Agenten des Monats liefern.
Lebenslauf:
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Jahrelang hat Sam Fisher für die US-Geheimorganisation „Third Echelon“ gearbeitet und dabei Erfahrung in den unterschiedlichsten Bereichen gesammelt - von der Terrorismus-Bekämpfung bis hin zum zielgenauen Ausschalten gefährlicher Personen und dem Umgang mit den unterschiedlichsten Geheim-Waffen und Gadgets. Mittlerweile hat er seinen Job allerdings an den Nagel gehängt, will eigentlich als Privat-Mann seine Ruhe haben - muss im „Splinter Cell“-Spiel aber doch wieder ausrücken, um auf einer ganz persönlichen Mission die Peiniger seiner Tochter ausfindig zu machen.
Rico Rodriguez hat sich schon immer sehr für traumhaft schöne Inselwelten und noch schönere Explosionen interessiert. Die US-Regierung heuert ihn daher gerne an - vor allem, wenn es darum geht, abtrünnige Karibik-Staaten zur Räson zu rufen. Mit seiner recht forschen und wenig diplomatischen Art konnte er sich im pazifistischen Lager wenig Freunde machen, seine Kenntnisse im Umgang mit den unterschiedlichsten Waffen und dem Auslösen weitreichender Staats-Krisen sind dafür beeindruckend umfangreich - was ihn auch in „Just Cause 2“ zum perfekten Helden macht.
Aktuelle Projekte:
Privatleben und Job lassen sich oft nicht trennen - eine Erfahrung, die Sam Fisher auch in "Conviction" wieder machen muss. Was als Suche nach seiner Tochter beginnt, wird bald zu einer Mission von internationaler Bedeutung. Allerdings weicht Fisher dabei von früheren Verhaltensweisen ab. Ging es in „Splinter Cell“ jahrelang nur darum, möglichst unauffällig und im Dunkeln zu agieren, ist Fisher neuerdings deutlich aggressiver und schießwütiger unterwegs. Im Dunkeln agieren und Tarnen sind immer noch wichtig - aber vor allem als Hilfsmittel für die Action, nicht als Selbstzweck.
Privat-Leben und Job muss man gar nicht trennen - eine Erfahrung, die Rico Rodriguez in „Just Cause 2“ von Beginn an macht. Rodriguez ist auf der Suche nach seinem einstigen Freund und Partner Tom Sheldon, der sich mit wichtigen Dokumenten aus dem Staub gemacht hat und offensichtlich das Regime des korrupten Diktators Baby Panay im fiktiven Insel-Staat Palau unterstützt. Um seinen Ex-Kumpel samt Diktator zu besiegen, muss Rodriguez Chaos stiften - Regierungsgebäude in Brand setzen, Daten stehlen, in ein Kraftwerk eindringen, Sendemasten ausschalten und Personen entführen.
Besondere Fähigkeiten:
Natürlich hat Fisher das Schleichen nicht verlernt: Per Knopfdruck geht er in die Hocke, versteckt sich hinter Vorsprüngen und Kisten, kraxelt an Wänden, Rohren oder Vorsprüngen entlang oder lässt sich aus der Luft auf einen Gegner fallen. Vor allem aber schaltet er jetzt auch beständig große Gegner-Horden mit Pistole oder Gewehr aus der Deckung heraus aus - an den unterschiedlichsten Schauplätzen wie einer Luxus-Villa, einer militärischen Hochsicherheitsanlage, am Washington Monument oder in einer Nebenmission auch mal im Irak.
Rico mag schnelle Fahrzeuge und schnelle Schusswaffen. Folgerichtig ist er in „Just Cause 2“ nicht nur zu Fuß unterwegs, sondern kann ganz im Stile von „GTA“ auch immer wieder Autos kapern oder sich auf dem Schwarzmarkt besorgen. Flüge per Helikopter oder Flugzeug sind ebenso möglich. Für Chaos und Zerstörung hat er mehrere unterschiedliche Feuerwaffen von Pistole bis zum Maschinengewehr in petto, verfügt zusätzlich aber auch über einen Enterhaken. An Häusern hochkraxeln ist damit ebenso möglich wie Gegner zu attackieren, per Haken heranzuziehen oder sie an fahrenden Rennwagen festzubinden.
FAZIT
Trotz aller Gemeinsamkeiten im Lebenslauf - Rico und Sam sind ganz unterschiedliche Charaktere. Während der Karibik-Rambo so viel Lärm und Chaos wie nur möglich stiftet und sich zwischendurch an den sonnenverwöhnten Insel-Stränden und in den sehenswerten Dörfern die nötige Urlausbräune holt, ist der bevorzugt im Dunkeln agierende Fisher das Paradebeispiel für einen zwar aggressiv, aber sehr beherrscht, vielseitig und intelligent vorgehenden Action-Helden mit dem nötigen Gespür für Taktik - weshalb dieser Vergleich auch knapp zu seinen Gunsten ausfällt.
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