- Text: Tito Wiesner
- Plattform: Nintendo Wii
- Publisher: Nintendo
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Bewertung:
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Super Mario Galaxy 2
Per Klempner durch die Galaxis: Nachdem der kleine Latzhosenträger schon im ersten „Super Mario Galaxy“ einmal quer durchs Weltall reisen musste, um die Adlige im rosa Kleid zu befreien, muss Prinzessin Peach auch diesmal wieder aus den Fängen von Bösewicht Bowser am anderen Ende der Galaxie errettet werden. Das Spiel ist allerdings keine reine Kopie des Vorgängers - neben vielen bekannten Extras und Gegnern gibt es auch zahllose neue Hilfsmittel und Welten zu entdecken.
Wie von Mario-Spielen gewohnt, ist auch diesmal kaum Kreativität in die Hintergrundgeschichte geflossen - Bowser ist böse, die Prinzessin entführt und Mario der einzige, der sie retten kann. Für den Spieler ist nur wichtig, dass der Klempner nun ein Raumschiff besitzt - das fungiert als zentraler Startpunkt, aus dem die einzelnen Galaxien heraus betreten werden.
Spielerisch wird zunächst gewohnte Kost geboten: Mario läuft und hüpft durch kunterbunte Welten, springt Gegnern auf den Kopf, kann sie alternativ aber auch durch unterschiedliche Angriffe besiegen - etwa eine Wirbelattacke oder eine Stampf-Aktion. Zwischendurch werden unzählige Sterne eingesammelt, große Bossgegner wie Dinos oder Drachen herausgefordert, knifflige Geschicklichkeitspassagen gemeistert und nach und nach neue Extras und Kostüme freigeschaltet. Neben bekannten Dingen wie dem Bienen-Kostüm, mit dem Mario fliegen kann, gibt es etwa die Möglichkeit, sich in eine Steinkugel zu verwandeln und Hindernisse weg zu kegeln. Als Wolken-Mario kann er kleine Luftkissen erzeugen und große Abgründe überwinden, mit einem praktischen Bohrer hingegen sich auch einmal komplett durch einen Planeten graben.
Auch auf personelle Unterstützung muss nicht verzichtet werden: Neben Bruder Luigi ist es vor allem der kleine Dino Yoshi, der immer mal wieder als Reittier bereit steht, sich mit seiner langen Zunge Gegner einverleibt oder auch mal Steinblöcke heranzieht.
Optisch ist einiges los: Mario und Freunde sind im Dschungel ebenso unterwegs wie in einer Schneewelt, in bunten Fantasie-Arealen genauso wie in Science-Fiction-Universen. Auch 2D-Retro-Level sind dabei - in denen dann auch mal die Schwerkraft umgedreht wird und alle an der Decke laufen.
Die Unterschiede zwischen dem neuen und dem alten „Super Mario Galaxy“ sind somit nur auf den ersten Blick klein - im Spielverlauf stoßen Spieler aber auf so viele neue Ideen, Extras und Level, dass sich kaum jemand über Monotonie oder Einfallslosigkeit beschweren dürfte. Im Jump&Run-Genre bleibt der Klempner somit das Maß aller Dinge - besser, spaßiger und knuffiger hüpft niemand.
Genre: Jump&Run
5 von 5
Text: Tito Wiesner
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