- Text: Tito Wiesner
- Plattform: Xbox360, Playstation3, PC
- Publisher: Ubisoft
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Bewertung:
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Assassin's Creed
Brotherhood
Rom ist eine Reise wert - vor allem, wenn man wie „Assassin’s Creed“-Held Ezio Auditore Spaß an Schwertkämpfen im Kolosseum, Attentaten im Pantheon und Chaos in der Sixtinischen Kapelle hat. Die packende Geschichte von Brotherhood hat aber noch viel mehr zu bieten und entführt den Spieler gekonnt in die Zeit der Renaissance.
Wer die „Assassin’s Creed“-Reihe nicht kennt, sollte wissen, dass die eigentliche Hauptfigur ein in der Gegenwart lebender Barkeeper namens Desmond Miles ist, der mit Hilfe einer Hightechmaschine in die Erinnerungen seiner Vorfahren reisen kann - in diesem Fall in die von Meuchelmörder Ezio. Dessen Hauptaufgabe ist es, die Metropole am Tiber von den bösen Templern zu befreien. „Brotherhood“ ist dabei der direkte Nachfolger von „Assassin’s Creed 2“, das vor allem in Florenz und Venedig spielte.
An der Spielmechanik hat sich nichts geändert: Ezio klettert an Häuserwänden empor, sprintet über Dächer und absolviert Missionen, in denen es früher oder später darum geht, eine Zielperson auszuschalten - mal im offenen Kampf mit dem Schwert, mal in einem Überraschungsangriff mit der versteckten Klinge. Nebenmissionen und Sammelaufgaben sorgen für Abwechslung - kann Ezio etwa Wachtürme in Brand setzen und damit Teile der Stadt befreien. Überhaupt kommt dem Schauplatz Rom große Bedeutung zu: Neben wunderschönen Stadtvierteln gibt es auch viele antike Ruinen, unterirdische Katakomben und Anhöhen sowie zahllose berühmte Gebäude - vom Kolosseum übers Pantheon bis zur Engelsburg und Teilen der Vatikanstadt. Berühmte Leute laufen natürlich auch durch die Gassen - man hat das Vergnügen, unter anderem dem Philosophen Niccolò Machiavelli und dem Astronomen Nicolaus Copernicus zu begegnen.
Das grundsätzliche Gameplay ist trotzdem kaum anders als im Vorgänger. Wer damit leben kann, bekommt allerdings ein fesselndes Historiendrama voller Überraschungen geboten - das spannend erzählt und wunderbar inszeniert ist. Ein besseres Urlaubsziel als dieses Rom des 16. Jahrhunderts bekommen PC- und Konsolenspieler diesen Winter kaum vor den Controller.
Genre: Stealth-Action
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