- Text: Mario Krenz
- Plattform: PC (bald auch PS3, Xbox)
- Publisher: Namco Bandai
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The Witcher 2 - Assasins Of Kings
Als grauhaariger Hexer und Frauenverführer Geralt von Riva gilt es in „The Witcher 2 - Assasins of Kings" erneut, in einer Welt voll Mord, politischer Intrigen, sinnlicher Erotik und zahlreichen Monstren zu bestehen. Ist der Titel ein würdiger Nachfolger?
„TW 2“ ist eine Fortsetzung, bei der es für das Verständnis von Story und Charakteren durchaus von Vorteil ist, den Vorgänger zu kennen. Schließlich wird man hier gleich von Beginn an in eine komplexe Story geworfen, die episch, dicht und atmosphärisch fesselnd erzählt wird. Eine große, farbenfrohe Welt, sehr detailreiche Figuren und Objekte legen die grafische Messlatte des Genres sehr hoch. Die gute Inszenierung und der passende Soundtrack machen „TW 2“ zu einem großen Fantasy-Spielerlebnis. Allerdings sollte für den vollen Grafik-Genuss ein leistungsstarker Rechner mit flotter Grafikkarte vorhanden sein. Das Zusammenspiel von abwechslungsreichen Haupt- und Nebenquests, Mini-Spielen (wie Faustkampf und Würfelpoker aus Teil Eins), heftigen Boss-Kämpfen sowie den Witcher-typischen Romanzen bilden eine glaubwürdige Welt, in der es reichlich zu entdecken gibt. Steuerung und Kampfsystem sind gewöhnungsbedürftig, nicht immer präzise und etwas konsolenlastig, Alchemie und Magiesystem sind geringfügig überarbeitet worden. Lobenswert sind die weitreichenden Konsequenzen, die die eigenen Entscheidungen im Spiel nach sich ziehen. Die Entscheidungen führen unter anderem dazu, dass man jeweils eine komplett andere Spielwelt betritt, was den Wiederspielwert extrem erhöht. Die Präsentation ist großes Kino und macht „The Witcher 2“ zu einem Pflichtkauf für RPG-Spieler, auch wenn es kein echtes Open-World Spiel ist. Fans des ersten Teils können zudem ihre alten Savegames importieren. Fazit: Ein würdiger Nachfolger mit ganz kleinen Schwächen!
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