- Text: Tito Wiesner
- Plattform: Für Playstation3
- Publisher: Sony
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Bewertung:
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Infamous 2
Der vom Fahrradkurier zum Superheld beförderte Cole MacGrath ist zurück - und hat eine Generalüberholung spendiert bekommen. Das Szenario ist neu, sein Look ebenso; die Wahl zwischen strahlendem Helden oder gemeinem Schurken steht ihm aber auch diesmal wieder offen.
Wer „Infamous“ gespielt hat, kann nahtlos den zweiten Teil starten - das Spiel beginnt praktisch dort, wo der Vorgänger endete. Eine böse Bestie hat Coles Heimatstadt Empire City zerstört und dafür gesorgt, dass er in die Südstaatenmetropole New Marais umsiedeln musste. Dort nimmt er die Verfolgung des Oberbösewichts auf, muss vor dem Aufeinandertreffen zunächst einmal aber zahlreiche Missionen und Aufträge abarbeiten.
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Eine große Hilfe sind dabei wieder seine elektrischen Superkräfte, deren Kapazität im Spielverlauf immer weiter ausgebaut wird - an Stromleitungen und Generatoren lädt er sich auf und kann die Energie fortan nutzen, um zum Beispiel Blitze auf die Kontrahenten zu schleudern.
MacGrath kann sich zudem auf verschiedene Arten durch das frei begehbare New Marais bewegen. Neben Laufen oder kurzen Flugpassagen ist es möglich, an Hauswänden und Laternenmasten hoch zu kraxeln oder aber auf Stromleitungen entlang zu gleiten. Unterwegs warten zahlreiche Bewohner mit Aufträgen auf ihn. Die reichen von einfachen Transport- oder Befreiungsaktionen bis hin zu Missionen, bei denen sich Cole klar für die gute oder böse Seite entscheiden muss - ihm ist auch diesmal wieder freigestellt, ob er sich zum Helden oder zum Feind der Stadt entwickelt. Wer in Feuergefechten wenig Rücksicht auf das Leben von Zivilisten nimmt oder Demonstranten verprügelt, muss sich nicht wundern wenn einen die Stadteinwohner nicht gerade mit offenen Armen empfangen oder auch mal Steine werfen. Helden hingegen unterstützt die Polizei, sie bekommen auch mal Applaus spendiert und erstrahlen in hellem Licht,
In beiden Fällen gibt es ein beeindruckendes Arsenal an Waffen: Neben grundlegenden Dingen wie Blitzen und Granaten für Fernangriffe kann Cole sich auch im Nahkampf mit einer Art elektrischem Schlagstock wehren. Für erledigte Gegner und zerstörte Anlagen kommen dann neue oder mächtigere Attacken dazu, etwa Scharfschützen-Funktionen oder die Möglichkeit, ein ganzes Gewitter auszulösen. Insgesamt liegen die Veränderungen im Vergleich zum Vorgänger aber im Detail - Story und Grafik sind besser, Waffen und Extras zahlreicher. Wer den ersten Teil mochte, wird zufrieden sein, wer schon damals abwechslungsreichere Missionen wollte, muss auf Teil 3 hoffen.
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