DEEP FIGHTER
'Descent 3' unter Wasser - so oder so ähnlich könnte man 'Deep Fighter' umschreiben. Als junger Kadett übernehmt ihr die Steuerung eines kleinen bewaffneten U-Bootes, um zunächst kleinere Aufträge, wie Ressourcen sammeln oder Fischzuchtanlagen beaufsichtigen. Nachdem die etwas schwammig aber einfach geratene Steuerung (eine Mischung aus Maus und Tastatur ist am geeignetsten) verinnerlicht wurde, zieht man gegen Piraten und ähnliches Gesocks in den Kampf und kann nach und nach auf ein Repertoire von acht U-Boot-Typen und elf Waffen zurückgreifen, um über 35 Missionen zu bestreiten. Die Grafik ist zwar nichts besonderes, hat aber nette Lichteffekte zu bieten, ansonsten wirkt die Unterwasserwelt etwas karg. Die Handlung wird durch gefilmte Zwischensequenzen vorangetrieben, die, ob unfreiwillig oder nicht, ziemlich albern wirken und den Charme eines B-Movie versprühen. Letztlich ist 'Deep Fighter' nicht gerade ein Muss für jeden Zocker, aber wer auf 360°-Shooter a la 'Descent' steht, der sollte durchaus mal einen Blick riskieren. Richtig flüssig läuft das Spiel übrigen ab einem P III mit 64 MB RAM und 3D-Karte.
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