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SERIOUS SAM


Wurde in letzter Zeit bei Ego-Shootern der Schwerpunkt immer weiter in Richtung Storytiefe und Rätsel gelegt, kommt 'Serious Sam' erfrischend 'alt' daher. Wer bei neueren Titeln hemmungsloses Herumgeballere vermisst hat, der sollte mal eine Runde mit Captain Sam 'Serious' Stone durch Ägypten drehen. Denn mit dem werdet ihr eben dorthin ins Jahr 1378 vor Christus gebeamt, um die ebenfalls dort anwesenden Mutanten zu vernichten und die zukünftige Menschheit zu retten. Ausgestattet mit einem für 3D-Shooter typischen Waffenarsenal (Shotgun, Rocketlauncher etc.) geht es von Anfang an eigentlich nur darum, die sehr zahlreichen Gegner (was absolut wörtlich zu verstehen ist), die ungefähr genauso intelligent sind wie eine Pizza, umzunieten. Der Levelaufbau ist hierbei sehr linear und erinnert an Konsolenspiele, dafür sind die Levels alle sehr hübsch anzusehen. Überhaupt ist die Grafik mit der Höhepunkt des Spiels, zumal die Grafik-Engine nicht teuer eingekauft sondern vom zehnköpfigen Team des kroatischen Programmierer-Teams Croteam selbst erstellt wurde. Die entsprechende Hardware vorausgesetzt verwaschen die Texturen beispielsweise nicht, sondern bleiben auch aus nächster Nähe gestochen scharf.
Wären etwas weniger und dafür intelligentere Gegner vorhanden und der Gesamtumfang des Spiels etwas größer, könnte 'Serious Sam' ganz vorne mitmischen, so reicht es leider nur fürs gute Mittelfeld. Immerhin kostet das Spiel nur Rund 50 Mark und ist trotz der Mängel eine Empfehlung wert.
Hardware:
Prozessor: AMD oder Intel 700 MHz
RAM: 128 MB
3D-Karte


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