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Wenn den aktuellen Gerüchten zu glauben ist, steigt Apple ins Mobilfunkgeschäft ein. Zum iPhone soll sich das passende iNet gesellen - und die Nutzung könnte sogar gratis sein. Die Auguren des Silicon Valleys haben sich nämlich folgende Killer-Strategie ausgedacht: Wenn Apple als iPhone-Hersteller und als Musikdealer (iTunes) seinen Kunden umsonst ein WiFi-Netz anbieten würde (und es über die Hardware und Software-Verkäufe finanziert), ist das Anreiz genug, dass noch mehr Leute sich ein iPhone zulegen oder Musik runterladen. Klingt logisch, und die 5 Milliarden Dollar für eine kalifornische WiFi-Lizenz hat Apple locker in der Portokasse. Interessanter Weise hat sich auch Google-Gründer Page in letzter Zeit sehr an einer solchen Lizenz interessiert gezeigt. Kommt es nun also doch, das überall verfügbare, weil mobile Internet? Werden wir auf Grund der absolut verkrusteten Telekommunikationsmafia in Deutschland jetzt final von der globalen Entwicklung abgehängt?


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Schon bei der Breitbandentwicklung hängen wir ja bekanntermaßen hinterher, und allein mit Blick auf die Kosten sind 'mobile Datendienste', wie der Formulierungsspießer das fachgerecht nennt, in Deutschland absolut exotisch. Anyway. Interessant sind bei der ganzen Gerüchtekocherei rund um den Apfel-Konzern vor allem zwei Aspekte: Erstens werden neue Apple-Produkte in den Medien abgefeiert wie sonst nichts und dabei jede sonst so hoch angesiedelte 'PR ist unmoralisch'-Attitüde völlig über Bord geworfen - ein Phänomen, das inzwischen auch bei Media Markt-Eröffnungen um sich greift. Die Cupertinos brauchen deshalb gar keine Pressearbeit zu machen, das machen die Gerüchte-Johnnys und die Medienvertreter schon von alleine. Sehr kosteneffizient. Zweitens braucht sich Apple auch nicht um die Weiterentwicklung der Produktpalette kümmern - auch hier sind die Groupies und Journalisten höchst aktiv und überschlagen sich gegenseitig in ihren kreativen Spinnereien. So soll es beispielsweise jetzt auch bald ein iCar geben. Apple braucht an sich gar kein Geld mehr für Kreation ausgeben, das erledigen die hörigen Jünger. Das musst du als Unternehmen erst einmal schaffen!


Tief beeindruckt zeigt sich
*Lou Canova


Mehr Eindrücke gibt es auf www.metronaut.de



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