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  • Text: Moritz Honert
  • Verlag: Der Audio Verlag
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WILLIAM S. BURROUGHS & JACK KEROUAC
UND DIE NILPFERDE KOCHTEN IN IHREN BECKEN


Die Antwort auf die Frage nach dem Inhalt könnte man sich einfach machen: Trinken, pöbeln, trinken, prügeln, trinken, töten, scheitern. Wahrlich, die frühe Gemeinschaftsarbeit der späteren Beat-Generation-Größen Burroughs und Kerouac zeichnet kein geschöntes Bild vom Leben der Bohème im New York der Kriegsjahre. Trotzdem ist „Und die Nilpferde kochten in ihren Becken“ - 1944 auf einer wahren Begebenheit beruhend geschrieben, 2008 posthum erschienen und jetzt auch auf Deutsch vorgelegt - mehr als die Aufzählung von Exzessen. Es ist die Geschichte eines tragischen Mordes, eine Studie über die menschliche Natur und ein darüber hinaus literaturgeschichtlich interessantes Dokument aus der Findungsphase der beiden später stilbildenden Autoren. Besonders Kerouac klingt hier noch oft etwas gewollt cool – was allerdings auch über seinen Interpreten Florian von Manteuffel gesagt werden kann. Felix Goeser als Burroughs klingt schon wesentlich abgeklärter. Spannend.


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