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Bild: BERGE DES WAHNSINNS
  • Text: Moritz Honert
  • Verlag: Titania Medien/Lübbe Audio
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BERGE DES WAHNSINNS


Auf H.P. Lovecraft lastet „Der Fluch des Unverfilmbaren“. So betitelte Detlef Klewer mal einen Essay über den Horrorautor. Das Fazit: Filmadaptionen seiner Geschichten funktionieren nicht. Dieser Tage scheint es eher ein Fluch des Unvertonbaren zu sein. Als Lesung okay, gehen Hörspieladaptionen von Stoffen des amerikanischen Autors mit Regelmäßigkeit in die Hose. Nachdem sich vor einigen Jahren bereits das Label Lauschrausch mit mäßigem Erfolg in die „Berge des Wahnsinns“ begab, wagt sich nun auch Titania Medien mit einer „Gruselkabinett“-Doppelfolge auf Expedition in die Antarktis. Technisch ist das alles schön und gut, die Sprecher ebenso, die Kürzungen mag man angesichts der Zielgruppe auch noch hinnehmen, aber schlussendlich scheitert dann auch dieser Versuch, Lovecraft als Dialogstück aufzuführen. Und das gleich zweifach. Denn „Berge des Wahnsinns“ ist weder gruselig, noch klingt es nach Lovecraft. Was vielleicht das grundsätzliche Problem offenbart. Auf eins verzichtet HPL beim Beschwören seines kosmischen Grauens nämlich fast vollständig: wörtliche Rede.




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