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Bild: Otfried Preussler
  • Text: Moritz Honert
  • Verlag: WDR/Der Audio Verlag
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Otfried Preussler
Krabat


Böse Hexer, geknechtete Zauberschüler und die Macht der Liebe: das klingt zwar wie die Zutatenliste für „Harry Potter“, ist aber um einiges älter. 1981 erschien Otfried Preußlers Roman „Krabat“, der längst als Klassiker der Jugendliteratur gilt. Nach dem Buch, einer zwiespältigen Autorenlesung und einem Film gibt es die Geschichte des Waisenjungen, der auf einer abgelegenen Mühle die Kunst der dunklen Magie erlernt, jetzt auch als Hörspiel. Dabei ist es dem WDR gelungen, sowohl die finsteren wie hoffnungsvollen Passagen dieser Parabel über das Erwachsenwerden mit Leben zu füllen. Mal erschaudert man, mal ist man gerührt. Das liegt nicht nur am sehr stimmigen Soundtrack, sondern vor allem an wandelbaren Sprechern wie den Schauspielern Michael Mendl als Meister und Max Mauff (der Alex aus „Berlin Calling“) als Krabat. Absolut empfehlenswert.


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