- Text: Holger Muster
- Verlag: DG Literatur/Universal
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BIRAND BINGÜL
DER HODSCHA UND DIE PIEPENKÖTTER
Nuri Hodscha wird in eine deutsche Kleinstadt versetzt, um eine muslimische Gemeinde zu übernehmen. So recht will es ihm da nicht gefallen, gibt es doch nicht mal eine richtige Moschee. Die fordert er aber direkt mal öffentlich ein. Das findet Bürgermeisterin Ursula Piepenkötter kurz vor der (Wieder-)Wahl gar nicht spaßig – und schon fliegen die Fetzen...
Wann immer ein bürgerlicher Machtinhaber auf einen geistlichen Würdenträger trifft, wird natürlich auf „Don Camillo und Peppone“ verwiesen. Das kann auch hier nicht ausbleiben, denn die Wortgefechte sind ähnlich unnachgiebig und der Hodscha konferiert immer wieder mit seinem Gott. Hinzu kommt noch etwas „Romeo und Julia“ und fertig ist das durchaus unterhaltsame Update dieses ewigen Zweikampfs.
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