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  • Text: Moritz Honert
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die drei fragezeichen
das auge des drachen (113)


Na bitte, geht doch. Nach ein paar gehörigen Nullnummern liefert das kalifornische Detektivtrio unter der Federführung von André Marx endlich mal wieder saubere Arbeit ab. Die Story, in der es diesmal um das verschwundene Erbe einer Malerin geht, läuft trotz reichlicher Zugeständnisse an die jüngere Zielgruppe (sechsjährige Auftraggeberin, Kobolde, Drachen, usw.) ordentlich rund, wenn vielleicht auch etwas ruhig, mündet aber schließlich in eine unerwartete Auflösung.
Auch die Sprecher sind in Top-Form. Gisela Trowe weckt nostalgische Erinnerungen an die frühen Tage, und auch die Kinderrolle der Emily - hier gibt die ganz junge Madeleine Weingart ihren Einstand - klingt klasse; genau wie der stimmungsvolle Soundtrack. Warum nicht immer so? Passend zum Fest kommt Folge 113 diesmal übrigens im Weihnachtsschuber.


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