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  • Text: Moritz Honert
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brian lumley
Necroscope 2 - Vampirblut


In Buchform hat Brian Lumleys Romanzyklus bereits die 15er Marke überschritten, als Hörbuch erscheint jetzt aber erst einmal Band 2. Nachdem die erste Produktion mit Joachim Kerzel ein wenig zerfahren wirkte und mehr Fragen aufwarf als beantwortete, gelingt es dem von Helmut Krauss gelesenen Nachfolger, der mehr oder weniger direkt an die Geschehnisse des Bandes 'Das Erwachen' anschließt, der Story einen Rahmen zu geben.
Der Kalte Krieg ist noch eine Spur frostiger geworden, Boris Dragosani wird zum Vampir und Harry Keogh, der die Gabe hat, mit den Toten zu reden, darf endlich bei den Großen mitspielen.
Das Ganze ist, was Sprecher und Technik angeht, einwandfrei produziert, auch wenn hier und da eine einen Schauplatzwechsel anzeigende Pause, auf Grund der Notwendigkeit möglichst viel Spielzeit auf die sieben CDs zu pressen, ein wenig kurz geraten ist. Was Sprache und Tiefgang angeht, sollten jedoch keine zu hohen Ansprüche gestellt werden. Die Necroscope-Serie ist Spannungsliteratur, die allerdings auch nur selten vorgibt, mehr als bloß das zu sein.
Es ist allerdings schon faszinierend, wie es Lumley gelingt, sein immer komplexer werdendes Gewirr aus Vampirstory, parapsychologischem Spionagethriller Rache, Zeitreisen, Seelenwanderung, Bibelgeschichte und so ziemlich allen Mythen zwischen hier und Transsylvanien zu dieser blutigen Räuberpistole zu verwursten.


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